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Berlin An den Film „Die Hebamme“ (Sat.1) kann sich bestimmt manch einer noch erinnern. Er lief vor zwei Jahren und fuhr eine beachtliche Einschaltquote ein: 5,45 Millionen Zuschauer waren vor dem Bildschirm versammelt, was einen satten Marktanteil von 17,5 Prozent bedeutete. Da ist es nur konsequent, wenn nun eine Fortsetzung kommt. Zu sehen ist sie mit dem eher einfallslosen Titel „Die Hebamme 2“ an diesem Dienstag (20.15 Uhr, Sat.1). Im Anschluss folgt die Dokumentation „Die wahre Hebamme“, in der es um die erste moderne Hebamme Justine Siegemund (1636–1705) geht.

Im ersten Film macht Gesa (Josefine Preuß) in Marburg eine Ausbildung zur Hebamme und macht dort schlimme Erfahrungen in einem Gebärhaus. Einige Jahre später, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, geht sie nach Wien, zusammen mit ihrer an Schwindsucht erkrankten Cousine Luise (Genija Rykova) und deren kleinem Sohn, ihrer Freundin Lotte (Alicia von Rittberg) und Fuhrmann Pauli (Johannes Nussbaum).

In Wien lehrt und praktiziert Luises Vater, Prof. Gottschalk (Bernhard Schir), als Dekan der medizinischen Fakultät am Allgemeinen Krankenhaus. Er soll Luise heilen, und Gesa macht gleich einen Vorschlag dazu: Der kranke Lungenflügel von Luise soll zum Kollabieren gebracht werden, damit der gesunde Teil der Lunge die ganze Arbeit übernehmen kann. Dies geschieht mit Hilfe einer langen Nadel.

Luise muss schreckliche Schmerzen erdulden, überlebt aber und wird schließlich gesund. Daraufhin darf Gesa an den Lehrveranstaltungen des Professors teilnehmen.

Parallelen zum ersten Film sind nicht zu übersehen. Was sicher auch daran liegt, dass Regisseur Hannu Salonen, Autor Thorsten Wettcke und Produzent Oliver Berben wieder beteiligt sind. Allerdings entstand der zweite Film in Prag und nicht nach einer Romanvorlage von Kerstin Cantz.

Es geht auch weniger um den Berufsstand der Hebamme, sondern um eine für ihre Zeit moderne Frau (Gesa), für die es ein weiteres Vorbild im realen Leben gibt: Dorothea Erxleben (1715–1762), die im 18. Jahrhundert als erste Frau in Deutschland zum Promotionsstudium zugelassen wurde.

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