HAMBURG HAMBURG/DPA - Maria Furtwängler, Hauptdarstellerin des ARD-Zweiteilers „Die Flucht“, erwartet, dass nach der Ausstrahlung des „Flucht“-Films auf Arte und in der ARD neue Diskussionen über die Vergangenheit der Deutschen einsetzen.

„Ich hoffe, dass unser Film dazu beiträgt, dass junge und alte Menschen über die schlimmsten Kapitel der deutschen Geschichte miteinander reden“, sagte die 40-Jährige jetzt nach der Präsentation des zehn Millionen Euro teuren Zweiteilers in Hamburg. Maria Furtwängler wurde seit 2002 sehr bekannt. Seitdem ermittelt sie als Charlotte Lindholm für das Landeskriminalamt Niedersachsen in Hannover. Sie ist zweimal pro Jahr im Ersten als „Tatort“-Ermittlerin zu sehen.

Der deutsch-französische Kultursender Arte zeigt den „Flucht“-Film, den Regisseur Kai Wessel nach einem Drehbuch von Gabriela Sperl inszenierte, in einem Stück am 1. März, die ARD am 4. und 5. März (ab 20.15 Uhr) mit zwei Begleit-Dokumentationen.

Die Geschichte handelt von der ostpreußischen Adelsfamilie von Mahlenberg, die sich Mitte 1944 allmählich mit dem Gedanken befassen muss, angesichts der heranrückenden Roten Armee in Richtung Westen zu fliehen. Im Winter ergreift die Tochter des Hauses, Lena von Mahlenberg (Maria Furtwängler), die Initiative und tritt mit der Familie und den Kriegsgefangenen des Landguts die Flucht über das gefährliche Haff an, wo viele Menschen bei russischen Luftangriffen sterben. Ausgerechnet der Kriegsgefangene François (Jean-Yves Berteloot) wird zum großen Verbündeten Lenas, die eigentlich Heinrich Graf von Gernstorff (Tonio Arango) heiraten wollte.

Für Lena wird die Flucht mit dem Treck über die Kurische Nehrung nicht nur zur körperlichen, sondern auch zur seelischen Zerreißprobe.

Die Produktionsfirma Teamworx drehte im Winter 2005/2006 vier Monate lang in Litauen. In weiteren Rollen wirken unter anderen mit: Gabriela Maria Schmeide (vom Bremer Theater), Jürgen Hentsch, Hanns Zischler, Angela Winkler und Max von Thun.

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