Hamburg Auf den ersten Blick haben Arnold Schwarzenegger, Michael Ende und Take That vielleicht nicht viel gemeinsam. Auf den zweiten Blick aber verbindet sie das Träumen. Der Fernsehsender Arte stellt 2020 Lebensträume, traumhafte Karrieren, Traumwelten in Kinofilmen und Sehnsuchtsorte in den Mittelpunkt seiner „Summer of“-Reihe.

Vom 10. Juli bis zum 23. August will Arte seine Zuschauer jeden Freitag und Sonntag auf eine Reise durch die Welt der Träume mitnehmen. „Wir glauben, wir brauchen Träume. Und wir brauchen Träumer. Gerade in einer Zeit, in der das Unmögliche plötzlich möglich ist und ganze Gesellschaften plötzlich stillstehen“, sagte Oliver Schwehm, verantwortlicher Redakteur für den „Summer of Dreams“ am Montag in einer Online-Pressekonferenz des Senders.

Den Auftakt macht am 10. Juli die zweiteilige Dokumentation „Pop Utopia“, die von den großen Träumen der Menschheit im 20. und 21. Jahrhundert, von Revolten und epochalen Umwälzungen, aber auch von der Flucht in wilde Drogenexperimente und vielem mehr berichtet. Im Spielfilmbereich wird der Reigen am 12. Juli mit der Michael-Ende-Verfilmung „Die unendliche Geschichte“ eröffnet.

Darauf folgen sieben Wochen lang Porträts über Künstler wie Simon & Carfunkel, Whitney Houston, Coldplay, Take That, Frank Zappa, Kate Bush, Meryl Streep, Arnold Schwarzenegger und Patrick Swayze. Bei den Spielfilmen werden in der „Summer of Dreams“-Reihe die Werke „Die fabelhafte Welt der Amelie“, David Lynchs „Mulholland Drive“, „Little Miss Sunshine“, „Dune – Der Wüstenplanet“ und „Vanila Sky“ gezeigt. Die Dokumentation „Autos im Sozialismus“ nimmt den Auto- und Oldtimerkult im Osten Europas in den Fokus.

Programmdirektor Bernd Mütter nutzte zudem die Gelegenheit, um die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Sender zu skizzieren und zog ein durchaus positives Fazit: „Insgesamt ist es uns gelungen, stärker in das Blickfeld der Zuschauerinnen und Zuschauer, der Userinnen und User zu treten.“ So habe Arte von Mitte März bis Mitte Mai im Vorjahresvergleich seine Reichweite in Deutschland um 31 Prozent erhöhen können, während der gesamte Fernsehmarkt insgesamt um lediglich 14 Prozent gewachsen sei. Damit liege der Arte-Marktanteil derzeit bei etwa 1,24 Prozent.

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