Los Angeles (dpa) - "La La Land" oder "Moonlight"? Die Wahl der diesjährigen Oscar-Gewinner ist gelaufen, nur kennt noch niemand den Ausgang der Abstimmung.

Bis zum Dienstagabend (Ortszeit) mussten die Stimmzettel der knapp 6700 Oscar-Juroren - mit der Post oder online - bei der Filmakademie in Beverly Hills eingetroffen sein. Spätere Einsendungen wollte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences nicht mehr berücksichtigen.

Mitarbeiter der Prüfgesellschaft PricewaterhouseCoopers werden nun die Stimmen auszählen. Am Ende kennen nur zwei Mitarbeiter vorab den Ausgang der Wahl. Die streng gehüteten Ergebnisse in 24 Kategorien werden am kommenden Sonntag in verschlossenen Umschlägen direkt zur Preis-Gala gebracht. Die Academy verleiht die Oscar-Trophäen in diesem Jahr zum 89. Mal. 

Mit 14 Nominierungen geht das Musical "La La Land" als großer Favorit ins Oscar-Rennen. In der Kategorie für den besten Film sind neben "La La Land" weitere acht Werke im Rennen, darunter die Dramen "Fences", "Moonlight", "Lion" und "Manchester by the Sea".

"Toni Erdmann" von Maren Ade könnte den Oscar als bester nicht-englischsprachiger Film gewinnen. Der deutsche Komponist und Pianist Volker Bertelmann ist mit dem Soundtrack zu dem Drama "Lion" nominiert, der Dokumentarfilmer Marcel Mettelsiefen für die Flüchtlings-Doku "Watani: My Homeland".  

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