Bremen Das bundesweit erste tägliche Regionalmagazin im Deutschen Fernsehen feiert sein 40-jähriges Bestehen. Am 1. September 1980 habe Radio Bremen erstmals sein Nachrichtenmagazin „buten un binnen“ – zunächst noch unter dem Titel „Bremer Berichte“ – ausgestrahlt, teilte der Sender am Dienstag mit.

Das neue Format sei schnell zum Musterbeispiel für kritische regionale Fernsehberichterstattung geworden und habe durch saloppe Kleidung, direkte Sprache und eine nie gekannte Respektlosigkeit gegenüber Autoritäten manche gültige TV-Konvention gebrochen.

Am 1. September 2020 wolle „buten un binnen“ um 19.30 Uhr an seine Geschichte, seine Macherinnen und Macher erinnern und einen Blick in Gegenwart und Zukunft wagen, hieß es. Längst sei „buten un binnen“ keine reine Fernsehsendung mehr, sondern auch online, in den sozialen Netzwerken, im Hörfunk, auf Monitoren in Straßenbahnen, Kiosken und sogar im Wartezimmer beim Arzt präsent.

Während des Corona-Lockdowns habe die Sendung Marktanteile mit Werten jenseits der 50 Prozent erreicht. Zuletzt seien solche Werte in den 1980er Jahren erreicht worden, als es lediglich drei TV-Programme gab.

Zum Start kümmerten sich mehr als 20 Redakteurinnen, Redakteure und freie Mitarbeiter, darunter Christian Berg, Michael Geyer und Ulla Hamann um die Sendungsinhalte. Die Leitung des Programms übernahm Radio Bremen-Chefredakteur Ulrich Kienzle. 2005 wechselte „buten un binnen“ im Rahmen der Harmonisierung des Vorabendprogramms in das von NDR und Radio Bremen gemeinsam betriebene Dritte Fernsehprogramm. Seit 2016 moderieren Felix Krömer und Kirsten Rademacher, unterstützt von Janos Kereszti, Lea Reinhard und Lena Oldach das Magazin.

2019 habe die Sendung im Jahresdurchschnitt 30,8 Prozent Marktanteil beim Bremer Publikum erreicht. „buten un binnen“ wird im Radio Bremen Fernsehen täglich von 19.30 bis 20 Uhr ausgestrahlt, von Montag bis Freitag auch von 18 bis 18.15 Uhr mit dem „Sportblitz“ als „buten un binnen um 6“.

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