Berlin Weihnachten steht vor der Tür, doch Corona überschattet dieses Jahr die Feiertage. Immerhin sorgen in den kommenden Wochen einige neue Serien für Ablenkung und Abwechslung. Hier gibt es eine Übersicht:

Binge Reloaded

Lachen gegen den Corona-Kummer: Bei Amazon parodieren Comedians wie Michael Kessler in der Fortsetzung des TV-Klassikers „Switch“ beliebte Fernsehsendungen – unter anderem muss die bizarre Musikshow „The Masked Singer“ dran glauben. Außerdem nehmen sich die Comedians das „Traumschiff“ mit Florian Silbereisen als Kapitän und populäre Serien wie „4 Blocks“ vor. Alle Formate werden einfallsreich und treffsicher, aber nie bösartig gefoppt. Die acht halbstündigen Episoden sind mit ihrem originellen Witz ein Spaß für echte Fernsehjunkies.

Two Weeks to Live

Sky wartet ab sofort mit schwarzem Humor auf. Für Fans von „Game of Thrones“ gibt es ein Wiedersehen mit Maisie Williams: Die Schauspielerin spielte die Heldin Arya Stark und schweifte als Rächerin mit Dolch im Gewande durch Westeros. In ihrer neuen Serie „Two Weeks to Live“ nimmt sie diese ikonische Rolle jetzt ein Stück weit auf die Schippe.

Die 23-Jährige spielt die Britin Kim, die als Kind ansehen musste, wie ihr Vater von Gangstern ermordet wurde – danach lebte sie mit ihrer Mutter in der Wildnis und schwor sich, seinen Tod zu sühnen. Jetzt ist sie unterwegs, schwer bewaffnet und wütend – aber leider ohne jede Ahnung, wie man sich in der Zivilisation verhält. Die Dramödie veralbert mit britischem Humor Rachefilm-Klischees.

Fargo

Absurder Humor und skurrile Wendungen machten die ersten drei Staffeln von Fargo als Spinn-Off des Kultfilms zu Kunstwerken. Die ambitionierte vierte Staffel hat ab dem 10. Dezember nicht bei Netflix, sondern bei Joyn Premiere und spielt in den USA der 50er Jahre: Ein skrupelloser Mafiaclan und eine Gruppe schwarzer Gangster kooperieren zähneknirschend. Das Ganze wird in kinoreifen Bildern erzählt und dreht sich um die Geschichte von Immigration und Rassenhass. Doch so interessant der Stoff auch ist – der Funke will diesmal nicht recht überspringen.

Unter Freunden stirbt man nicht

Ab dem 17. Dezember lacht bei TV Now eine neue Serie mit Stars wie Iris Berben und Heiner Lauterbach dem Tod ins Gesicht: Wenige Tage bevor er wohl den Wirtschaftsnobelpreis bekommt, stirbt der Wissenschaftler Hermann (Walter Sittler). Damit er nicht leer ausgeht, beschließen seine Freunde, Hermanns Tod zu vertuschen. Die vierteilige Miniserie erinnert an die schwarze Komödie „Immer Ärger mit Bernie“ und punktet mit einem Starensemble, das vor Spaß an der Sache sprüht.

Bridgerton

Netflix bietet ab dem 25. Dezember ein Kostümspektakel, das wie für die Weihnachtszeit geschaffen ist: „Bridgerton“ wirkt wie die frivole Antwort auf „Downton Abbey“. Die Handlung spielt im London des Jahres 1813, im Mittelpunkt steht die wohlhabende Familie Bridgerton. Die schöne Tochter Daphne (Phoebe Dynevor) wird in die Gesellschaft eingeführt – doch dann kommt alles anders. Fabelhafte Kostüme, Adelsgeschichten und eine deftige Prise Ironie, garniert mit etwas Sex: Die süffige Drama-Serie gewinnt gewiss keinen Kulturpreis, aber sie bietet beste Unterhaltung vor tollen Kulissen.

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