Berlin /Langeoog Die neue deutsche Miniserie „Sløborn“, die von dem Ausbruch eines tödlichen Virus in Deutschland handelt, ist beim Fernsehpublikum nur auf verhaltenes Interesse gestoßen. Gerade einmal 540 000 Zuschauer (2,2 Prozent) schalteten am Donnerstagabend um 20.15 Uhr auf ZDFneo den Achtteiler mit Wotan Wilke Möhring ein. Bei der hochkarätig besetzten Serie führte Christian Alvart („Tatort“) Regie. Sie war wenige Monate vor Beginn der Corona-Krise gedreht worden.

Regisseur Christian Alvart war durch das Projekt schon in der Frühphase der Corona-Pandemie sehr besorgt. „Wir waren durch den Stoff natürlich sehr sensibilisiert“, sagte Alvart. Das ganze Team habe fast ungläubig verfolgt, wie nah das Drehbuch an der Realität war. „Es gibt da eine Beerdigungsszene im Film, in der die Menschen Masken tragen und Abstand halten müssen. Beim Drehen im Oktober vergangenen Jahres kam uns das gruselig und weit weg vor. Mittlerweile ist das Alltag“, so Alvart.

Die Serie wurde auf der ostfriesischen Nordseeinsel Norderney gedreht. Der Achtteiler ist in der ZDF-Mediathek verfügbar.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.