Berlin Für die einen ist sie die kesse junge Sängerin, die in der DDR-Hitparade fragt: „Ist das Liebe?“. Für die anderen ist sie die Moderatorin, die seit Jahren bei RTL alleinstehende Landwirte an die Frau bringt. Inka Bause zählt zu den wenigen DDR-Stars, die es geschafft haben, auch nach dem Mauerfall präsent zu bleiben. Die TV-Show „Bauer sucht Frau“ läuft seit Jahren gut. Kürzlich hat sie ihre Gesangskarriere wiederbelebt. „Mit offenen Armen“ heißt ihr neues Album.

„Ich bin gerade unglaublich glücklich“, sagt die quirlige Künstlerin der Deutschen Presseagentur kurz vor ihrem 50. Geburtstag am Mittwoch, 21. November. Und: „Langeweile ist nix für mich“.

Die Musik-Begeisterung hat die gebürtige Leipzigerin von ihrem Vater, dem DDR-Schlagerkomponisten Arndt Bause (1936–2003). Wie am Fließband schrieb er Ohrwürmer für Schlagersänger in der DDR, etwa für Frank Schöbel oder Wolfgang Lippert.

Als Schülerin nahm sie acht Jahre lang an der Musikschule Unterricht in den Fächern Geige und Musiktheorie, dazu kam eine Ausbildung in Klassischem Gesang und Klavierunterricht. Mit 16 schaffte sie die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik in Berlin – und hatte ihre ersten Auftritte im DDR-Fernsehen. Schon ihr erstes Lied „Spielverderber“ wurde ein Hit.

Auch „Ist das Liebe?“ und „Es ist Sommer“ wurden zu Ohrwürmern. Doch dann fiel die Mauer. Die Sängerin Inka wurde zusätzlich die Moderatorin Inka Bause. Schon im DDR-Kinderfernsehen hatte sie die „Talentebude“ moderiert, in der sich Jungen und Mädchen mit besonderen Begabungen vorstellten. Aufträge bekam sie zunächst beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), später auch beim ZDF. Dort moderierte sie die Talkshow „Inka!“.

2005 begann jenes berufliche Kapitel, von dem Bause noch immer schwärmt: „Bauer sucht Frau“. 13 Jahre nach dem Start der Show sind die Quoten sehr gut.

Zu ihrem 50. Geburtstag schenkte sich die Berlinerin ein Comeback als Sängerin – samt neuem Album nach zehnjähriger Pause und „Lebenslieder“-Tour.

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