Berlin „Schtonk!“, „Kir Royal“ und „Monaco Franze“: Helmut Dietls Werke sind legendär und etablierten ihn als einen der besten Regisseure dieses Landes. Ein weiterer Höhepunkt folgte dann 1997 mit „Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“; eine grandiose Gesellschaftssatire (jetzt beim Streamingdienst „Netflix“).

Das Herz der Geschichte ist das Münchner Edel-Restaurant „Rossini“ des Italieners Paolo Rossini (Mario Adorf). Hier trifft sich die Schickeria aus Film, Literatur und Medizin: „Dottore“ Sigi Gelber (Armin Rohde) verteilt am Dinner-Tisch Pillen und Potenzmittel und berät zu Nasen-OPs und Busenvergrößerungen. Klatschreporterin Charlotte Sanders (Hannelore Hoger) ist sexsüchtig und die bildschöne Valerie (Gudrun Landgrebe) wird von mehreren Männern umgarnt. In weiteren Rollen sind Götz George, Heiner Lauterbach, Jan Josef Liefers und Joachim Król zu sehen.

Vor allem aber sind es neben dem Tempo und den Darstellern die Dialoge, die zum Niederknien sind. Pointiert und bissig, schonungslos und voller schwarzem Humor – das macht immer noch großen Spaß.

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