Oldenburg Bald ist es wieder so weit. In drei Wochen beginnt die Weihnachtsaktion der „Nordwest-Zeitung“ – und wie in den vergangenen Jahren werden die Leserinnen und Leser auch in diesem Jahr eingeladen, sich für ein wichtiges Projekt im Oldenburger Land einzusetzen.

Im Zentrum der Aktion stehen diesmal Kinder und Jugendliche aus dem Nordwesten, die sich nicht auf der Sonnenseite des Lebens befinden, junge Menschen, über deren Leben ein Schatten liegt, die seelisch erkrankt sind und in der Oldenburger Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPP) behandelt werden.

Konkret geht es darum, dass die Klinik im kommenden Jahr um ein sogenanntes Musikhaus erweitert werden soll. Das neue Haus soll zusätzliche Therapieangebote ermöglichen. Wenn Worte nicht ausreichen, um sich selbst zu verstehen, kann Musiktherapie dabei helfen, neue Zugänge zu sich selbst und anderen zu finden.

Geplant ist ein einladender Raum voller Instrumente und Klangobjekte, ein Raum, der zum Ausprobieren und zum Experimentieren einlädt, der die Seele dazu bewegen soll, sich zu öffnen, die Gefühle wieder bewusster wahrzunehmen und ihnen freien Lauf zu lassen.

Der Verein der Freunde des Elisabeth-Kinderkrankenhauses, zu dem die KJPP gehört, hat es sich zum Ziel gesetzt, das Vorhaben im kommenden Jahr umzusetzen. Für das Projekt, für das etwa 250 000 Euro an Kosten veranschlagt sind, hat der Verein bereits einen Grundstock von 80 000 Euro gesammelt, sodass mit den erhofften Spenden der NWZ-Weihnachtsaktion die tatsächliche Umsetzung des Vorhabens erfolgen kann.

Der Verein hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1870 zum Ziel gesetzt, „die Gesundung und das Wohlbefinden“ kranker Kinder zu fördern. Dazu unterstützt er wichtige kindgerechte Ausstattungen, die vom Krankenhausträger nicht finanziert werden können. Dazu gehört auch eine Spielscheune für seelisch kranke Kinder und Jugendliche, die im Jahr 2007 durch Spenden im Rahmen der damaligen NWZ-Weihnachtsaktion unterstützt wurde.

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Vorsitzende des Vereins ist Ihre Königliche Hoheit Caroline Herzogin von Oldenburg, ihr Stellvertreter LzO-Vorstandsvorsitzender Michael Thanheiser. Beide setzen sich mit viel Energie und Kreativität dafür ein, Mitstreiter für das ehrgeizige Projekt zu begeistern – und Klinikdirektorin Dr. Agneta Paul hofft, dass mit dem Musikhaus ihr „letzter beruflicher Herzenswunsch“ in Erfüllung geht.

Mit großer Einmütigkeit hat sich auch der Vorstand der gemeinnützigen NWZ-Stiftung hinter das Vorhaben gestellt. Die Leserinnen und Leser der NWZ werden deshalb gebeten, Herz für die seelisch kranken Kinder und Jugendlichen zu zeigen und sich mit großzügigen Spenden daran zu beteiligen, das Musikhaus zu realisieren. In den vergangenen Jahren sind jeweils hohe Beträge für Kinder in Not gesammelt worden, sodass sich die Organisatoren der Weihnachtsaktion auch in diesem Jahr erhoffen, viel Unterstützung zu bekommen.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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