Im Nordwesten Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Immer weniger Kinder können schwimmen, wenn sie die Grundschule verlassen. In der Folge ertrinken Jahr für Jahr mehr Menschen, auch in der Küstenregion, in der Badespaß zum klassischen Sommervergnügen zählt.

Die aktuelle NWZ-Weihnachtsaktion will deshalb ein Zeichen gegen diesen Trend setzen. Unter dem Motto „Damit alle schwimmen können“ sollen mit den Spenden der Aktion Schwimmkurse für Kinder und Jugendliche im Oldenburger Land gefördert werden.

Partner der Weihnachtsaktion ist die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Jörg Breuler, Leiter Ausbildung des DLRG-Bezirks Oldenburg-Nord: „Wir wollen so viele junge Leute wie möglich zu sicheren Schwimmern ausbilden.“ Das funktioniert so, dass am Anfang eines jeden Lehrgangs die Wassergewöhnung steht, um die Angst vor dem Wasser zu verlieren. Spielerisch lernen die Teilnehmer dann das Untertauchen, Luft anhalten und den natürlichen Auftrieb des Wassers zu spüren.

In einer nächsten Phase wird dann das konkrete Schwimmen – beispielsweise durch ein Schwimmbrett unterstützt – geübt. Nach einer Seepferdchen-Prüfung geht es dann darum, das Erlernte zu stabilisieren und zu üben, um die  Bedingungen für das Deutsche Schwimmabzeichen in Bronze zu erfüllen.

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Bei der Betreuung der Lehrgangsteilnehmer, so Breuler, steht die Sicherheit an erster Stelle. Neben einem verantwortlichen Schwimmlehrer, der über den DLRG-Lehrschein verfügt, gehört ein Ausbildungsassistent zur Gruppe, die maximal aus zehn Teilnehmern besteht. Außerdem muss ein Rettungsschwimmer bei den Ausbildungseinheiten vor Ort sein, um im Notfall eingreifen zu können.

Wer keinerlei Vorkenntnisse hat, schafft es normalerweise, das Ziel „sicherer Schwimmer“ in 26 Ausbildungseinheiten zu erreichen.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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