Berlin (dpa/tmn) - Viele Podcasts sind nicht kindgerecht. Und in Musikgenres wie Rap oder Hip-Hop findet sich oft sexualisierte Sprache. Nichts also für Kinder, meint die Initiative "Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht".

Was Kinder hören sollten und was nicht, gehört für die Streaming-Anbieter in den Verantwortungsbereich der Eltern. Die Nutzungsbedingungen schreiben ein Mindestalter vor, in der Regel 18 Jahre. Darunter wird das Einverständnis der Eltern vorausgesetzt, eine Nutzung unterhalb von 13 Jahren ist gar nicht vorgesehen.

Musik herunterladen und offline gehen

Die Initiative "Schau hin!" rät Eltern daher, geeignete Inhalte für ihre Kinder selbst herunterzuladen. Diese können sich die Kinder dann am offline geschalteten Gerät anhören. Die Offline-Schaltung solle man zur Sicherheit noch per Passwort sichern, damit das Kind - allein am Gerät - nicht doch noch ungeeignete Songs abspiele.

Dagegen böten die Einstellungen in den Geräten selbst keinen zuverlässigen Schutz, kritisiert die Initiative. Damit kann zum Beispiel vom Anbieter als "explizit" markierte Musik eingeschränkt werden. Es sei aber unklar, nach welchen Kriterien hier eingestuft werde.

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