ADDRUP Nachbesserungen beim Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) hat Stefan Wernsing, Chef des gleichnamigen Lebensmittelherstellers im Essener Ortsteil Addrup, am Mittwoch im Beisein von Mitgliedern des Arbeitskreises Umwelt der CDU- und FDP-Fraktionen im niedersächsischen Landtag gefordert. Während Energieerzeugung mit nachwachsenden Rohstoffen besonders gefördert würden, gelte dies nicht für die Wernsing-Technologie, die auf konsequente Verwertung der Produktionsabfälle setze.

Zehn Millionen Euro hat Wernsing seit dem Jahr 2000 in Energiesparmaßnahmen investiert. Das Credo der Addruper laute dabei „Vermeiden – Vermindern – Verwerten“, so Stefan Wernsing. In diesem Zeitraum sei die Produktion um 57 Prozent gesteigert worden, der Energieeinsatz aber nur um fünf Prozent. „Energiesparen lohnt sich nicht nur für die Umwelt, sondern auch finanziell“, so Wernsing.

Allein die Umstellung der Verpackungen von „rund“ auf „eckig“, was effizienter gepackt werden kann, spare 100 000 Liter Diesel pro Jahr, weil weniger Lkw fahren müssten. Durch die Modernisierung des Kesselhauses werde so viel Gas gespart, wie 700 Haushalte pro Jahr verbrauchen. Und das waren nur zwei der Beispiele.

Die Mitglieder des Arbeitskreises mit Sprecher Martin Bäumer an der Spitze zeigten sich beeindruckt von der Firmenphilosophie. „Wir können das nicht von PC in Hannover aus beurteilen“, sagte Bäumer und forderte Wernsing auf, die Erkenntnisse in weitere Debatten um das EEG einzubringen. Ein Wunsch, den der Landtagsabgeordnete Clemens gr. Macke sich wohl notieren wird. Der Essener CDU-Politiker hatte den Besuch im Wernsing-Stammhaus vermittelt.

Am Nachmittag besuchte die Gruppe noch den Ecopark in Emstek. Dort stand das Zentrum Zukunft der EWE im Fokus.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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