ESSEN ESSEN - Ehrungen standen im Mittelpunkt der Generalversammlung des Ortsverbandes Essen des Sozialverbandes VdK in der Gaststätte Kellermann. Seit 60 Jahren gehört Joseph Tapken dem VdK an. 25 Jahre halten Georg Barlage, Alfred Middendorf und Johannes Sonntag dem Verband bereits die Treue, seit zehn Jahren sind Maria Kalvelage und Günter Ohntrup dabei. Die Jubilare erhielten Treueabzeichen, Urkunden sowie ein Präsent.

Hart mit der Politik ins Gericht ging der Vorsitzende des Essener VdK, Klaus Dziondziak, in seinem Jahresbericht. Die Abkoppelung der Renten von der Lohentwicklung oder die geplante höhere Mehrwertsteuer – all das trage dazu bei, dass die Kaufkraft der Älteren sinke. Dziondziak sprach von einem „Verschiebebahnhof zu Lasten der Rentner“. Auch die Staatsverschuldung steige weiter, bemängelte Dziondziak.

Der Essener VdK ist im vergangenen Jahr um ein Mitglied auf 107 Mitglieder angewachsen. Dennoch bedauerte der Ortsverbandsvorsitzende die dürftige Beteiligung an mancher Veranstaltung. Zugleich zeigte er jedoch Verständnis, dass gerade die Ältesten die Angebote des VdK nicht mehr in früherem Umfang wahrnehmen können.

Nichts zu mäkeln hatten die Kassenprüfer Clemens Ahrens und Theo Kläne an der Kassenführung von Hans-Dieter Göhrs. Im kommenden Jahr werden Lucia Schwarte und Hermann Wessels die Bücher prüfen. Als Abschluss der Versammlung referierte VdK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Lehmann über das Alterseinkünftegesetz, das seit Januar 2005 die Besteuerung von Renten neu regelt.

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