Essen Die Kinderkrippe „Schatzkiste“ in Essen ist jetzt auch offiziell eingeweiht worden. Damit verbunden war ein Tag der offenen Tür. Mit dabei waren Bürgermeister Heiner Kreßmann, die Ratsmitglieder, Vertreter der beiden Kirchen, die Leitungen der drei Kindergärten der Gemeinde Essen, die Elternvertreter und Mitarbeiter der Einrichtung sowie die Vertreter der beteiligten Firmen. Die vom Architekturbüro Kruse vorgelegte Planung des Neubaus habe überzeugt, so Kreßmann, der sich bei den Firmen bedankte, die trotz einiger Wetterkapriolen das Einzugsdatum gehalten haben.

Nach der Beschlussfassung für den Neubau am 29. Mai 2017 begannen die Rohbauarbeiten am 18. September 2017. Bereits am 1. August 2018 startete die Krippe mit 22 Kindern. Zurzeit besuchen 39 Kinder die Einrichtung. Die Herstellungskosten einschließlich Inneneinrichtung, Spielplätze und Parkflächen betragen rund 2,4 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen beteiligt sich mit 900 000 Euro und der Landkreis Cloppenburg mit 711 000 Euro.

Mit 75 Krippenplätzen in fünf Gruppen habe man eine zukunftsorientierte Einrichtung geschaffen. „Dass das Haus den Namen ,Schatzkiste’ trägt, verdanken wir Gertrud Brengelmann aus Essen und Christina Blechinger aus Bevern, deren Vorschläge sich bei einem Wettbewerb zur Namensgebung durchsetzten. ,Schatzkiste’ ist auch der richtige Namen für ein Schmuckstück, in dem unsere größten Schätze, die Kinder, betreut und gut behütet werden,“ so Kreßmann. Als Dank gab es für die Namensgeberinnen Präsente und Blumen.

Auch bei der Suche nach Fachpersonal und Leitung habe die Gemeinde Glück gehabt und war auf dem umkämpften Markt der Erzieherinnen fündig geworden. „Ich habe den Eindruck, dass hier ein tolles Arbeitsklima unter den Mitarbeiterinnen herrscht und mit Philipp Nacke haben wir den richtigen Einrichtungsleiter gefunden“, freute sich Kreßmann, der eine kleine Schatzkiste mit Inhalt für Nacke und sein Team übergab. „Ich wünsche allen hier tätigen Mitarbeitern, der Leitung, den Eltern und besonders den Kindern um die es hier letztlich geht, immer Freude, Spaß, Zufriedenheit und ein Gefühl der Geborgenheit und des Wohlfühlens.“

Arne Brinkmann und Renate Wilken vom Planungsbüro Kruse aus Haselünne bedankten sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und übergaben den symbolischen Schlüssel an den Bürgermeister, der ihn an den Einrichtungsleiter weiterreichte. In einem Grußwort stellte die evangelische Vikarin Femke Beckert die Bedeutung der Kinder als „unseren größten Schatz“ heraus. Anschließend segnete Pfarrer Pater Bernhard Seggewiß, begleitet von der Vikarin und dem Einrichtungsleiter die Räumlichkeiten ein. Den Tag der offenen Tür, für den die Mitarbeiter ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet hatten, wurde von einigen Hundert Besuchern wahrgenommen. Es wurde gebastelt und gemalt, ein Ballonkünstler zeigte sein Können, und der Kinderchor und die Hip-Hop-Gruppe „Alpha Royal Family“ sorgten für tolle Unterhaltung.

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