Edewecht Der Trend „Street Food“ hat jetzt auch Edewecht erreicht. Am Samstag und Sonntag boten auf dem Marktplatz in der Ammerländer Gemeinde 23 unterschiedliche Spezialitätenwagen ihre internationale Küche an, die von Deutschland über Mexiko und Russland bis hin nach Amerika und Hongkong reichte.

Die Marketing-Firma „Next Choice“, eigentlich auf internationale Disco-Events spezialisiert, hat sich mit dem „Street-Food-Circus“ seit wenigen Jahren ein weiteres Standbein geschaffen. „Seit gut 18 Monaten touren wir mit diesem Angebot hauptsächlich durch Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen“, so Joshua Luthien, zusammen mit Christian Schwager Organisator der Veranstaltung. 25 Veranstaltungen dieser Art waren es 2017, in diesem Jahr sind es bereits um die 40.

Dabei werden nicht nur Großstädte angefahren. „Auch Gemeinden, die sich dafür interessieren, sind unsere Zielgruppe. Hier in Edewecht war es eine sehr gute Zusammenarbeit. Wenn wir spüren, dass vor Ort die Bereitschaft da ist, sich auch einzubringen, sind wir gern dabei. Und das war hier der Fall“, führte Luthien weiter aus. Die Anbieter der internationalen Spezialitäten kamen aus der norddeutschen Region und auch aus den Niederlanden. Lokale Anbieter aus dem Ammerland waren nicht vertreten.

Das tat der guten Stimmung auf dem Marktplatz allerdings keinen Abbruch. Bereits am Samstag ließen sich Klein und Groß die vielen Spezialitäten von Burgern mit Süßkartoffeln über Wikinger-Spieße bis hin zu Hamburgern, Burgern, Kartoffelspezialitäten, Piroggen oder auch Schokoladen-Früchten schmecken. „Es ist schon eine außerordentliche Vielfalt, was hier angeboten wird“, fand auch Marcel Büscherhoff aus Barßel. Er fand zusammen mit seiner Freundin den Weg nach Edewecht, um dieses besondere Flair zu erleben. „Bisher habe ich erst einen Burger gegessen, wobei die Portionen sehr reichlich sind. Vielleicht sollten sie kleiner sein, um einfach mehr unterschiedliche Sachen probieren zu können“, war sein erstes Fazit.

Mit der Resonanz waren die Anbieter – so etwa Sebastian Wenger aus Bremen mit seinem Truck mexikanischer Spezialitäten oder André de Andres Gonzalez, der die „BurgerBiene“ betreibt – mal mehr und mal weniger zufrieden. Ob es im kommenden Jahr eine zweite Auflage des Street-Food-Circus geben wird, entscheidet sich nach den Gesprächen zwischen der Gemeinde und dem Anbieter.

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