Emstek Die Gemeinde Emstek gibt die Fußwege in der Ortsdurchfahrt wieder für Radfahrer frei. Das hat Bürgermeister Michael Fischer am Dienstag bekanntgegeben. Nach einem höchstrichterlichen Urteil waren die Radfahrer bundesweit auf die Straßen verbannt worden.

„Die Freigabe gilt nur in Fahrtrichtung“, erläuterten Fischer und der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Heinz Janßen sowie der Fachausschussvorsitzende Josef Lamping und Norbert Holtvogt von der Kolpingfamilie, die sich auch dieses Themas angenommen hatte. Und ganz wichtig: Die Fußgänger haben Vorrang, die Radfahrer sind auf den Gehsteigen nur Gäste. Wegklingeln gibt es nicht.

Um diese Ausnahmeregelung bei der Verkehrssicherheitskommission durchzusetzen, bedurfte es zahlreicher Vorbereitungen, so Christian Scheper vom Bauamt der Gemeinde. Eine Verkehrszählung habe entsprechende Zahlen geliefert, so dass die Kommission überzeugt werden konnte.

Die Ausnahmeregelung gilt nicht für Höltinghausen. Hier hätten die Zahlen nicht gereicht. Folglich müssen die Radfahrer dort wie anderswo auf die Fahrbahnen.

Janßen, auch Vorsitzender des Heimatvereins Höltinghausen, kündigte an, die Auswirkungen der Neuregelung im Auge zu behalten, um sie möglicherweise doch noch für Höltinghausen gültig werden zu lassen.

In Höltinghausen sollte auch das Durchfahrtsverbot für den Schwerlastverkehr schärfer durch den Kreis oder die Polizei kontrolliert werden, so Janßen. Es gebe zahlreiche Verstöße. Notfalls werde der Heimatverein Kennzeichen und Uhrzeiten notieren und diese Fälle zur Anzeige bringen. Es gebe keinen Grund, das Verbot zu unterlaufen.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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