Emstek Die Mitglieder des Emsteker Handels- und Gewerbevereins, die am Donnerstagabend zur Mitgliederversammlung bei „Backhaus“ gekommen waren, erwartete ein Programm mit interessanten und tagespolitisch aktuellen Diskussionsthemen. Vor allem das umstrittene Verkehrskonzept der Gemeinde wurde den HGV-Mitgliedern von Vertretern der verantwortlichen Ingenieurbüros vorgestellt.

Felix Börgert (Zacharias Verkehrsplanung) und Hans-Rudolf Werner (INGWA Planungsbüro) erläuterten den HGV-Mitgliedern die aktuellen Verkehrsströme und die in Zukunft erwartete Verkehrs- und Bauentwicklung in der Gemeinde. Auf der Grundlage ihrer Analysen und Prognosen stellten sie verschiedene Trassenführungen vor. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in der Ortsmitte und des hohen Anteils von reinen Durchgangsfahrten sei eine straßenbauliche Entlastung des Ortskerns aus verkehrsplanerischer Sicht notwendig, sind die Experten sicher.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Georg Deselaers betonte, dass die CDU gegen einen Kreisverkehr sei und eine Entlastungsstraße befürworte, um der Gemeinde auch in Zukunft Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Die Pläne des Bürgerbegehrens lehnte er ab, da sie für die zukünftige Entwicklung keinen Spielraum lassen würden.

Zuvor hatten Schülerinnen der Emsteker Haupt- und Realschule mit Schulleiterin Kerstin Bocklage sowie der Sozialpädagogin Sandra Cancino zwei neue Projekte präsentiert. Bei der Aktion „Gesucht? Gefunden!“ hat die Schule eine Broschüre erstellt, in der sich die Schülerinnen und Schüler der neunten Realschul-Klassen vorstellen. In einem kurzen Steckbrief beschreiben sie ihre Berufswünsche, Hobbys und persönlichen Interessen. Diese Broschüre soll ab Mitte des Jahres in den Emsteker Betrieben verteilt werden, um auf diese Weise die Ausbildungsplatzsuche für die Schüler zu erleichtern. In einem zweiten Schritt plant die Haupt- und Realschule noch in diesem Sommer einen „Tag der Azubis“. In Form einer kleinen Messe sollen Auszubildende aus den Emsteker Betrieben in Gesprächen den Schülern ihre beruflichen Erfahrungen vermitteln.

Gemeindebrandmeister Konrad Böske stellte schließlich den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Emstek vor und warb um weitere Mitglieder. Der Förderverein bemüht sich, die Materialien und Gerätschaften anzuschaffen, die von der öffentlichen Hand nicht finanziert werden. HGV-Vorsitzender Claus Frye-Büssing betonte die Bedeutung der ehrenamtlichen Feuerwehr für das Gemeinwohl und zeigte sich überzeugt, dass das Anliegen bei vielen Emstekern auf offene Ohren stoßen werde.

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