HöLTINGHAUSEN Auf den Kreisstraßen 168 (Höltinghauser Straße/Kirchstraße) und 178 (Halener Straße/Soestenstraße/Hauptstraße) im Norden der Gemeinde Emstek fahren nur noch die Anlieger, im Ortsteil Höltinghausen nur mit 30 km/h. Derzeit ist das noch Utopie. Allerdings habe der Landkreis Cloppenburg der Gemeinde Emstek einen Vorschlag unterbreitet, der mit dem probeweisen Herabstufen der beiden Kreisstraßen in Gemeindestraßen für 18 Monate diese verkehrsberuhigenden Maßnahmen ermöglichen könnten.

Bis es soweit ist, gelte es, die Lasten für die ergebnisoffene Pilotphase auszuloten, so Bürgermeister Michael Fischer (CDU). Er stellte das Konzept gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten und CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Franz-Josef Holzenkamp, dem Höltinghauser CDU-Ortsvorsitzenden Eduard Herzog, dem Höltinghauser Heimatvereinsvorsitzenden Heinz Janßen und dem Vorsitzenden des Fachausschusses Josef Lamping vor.

Seit rund zwei Jahren ist die Gemeinde bemüht, den Durchgangsverkehr aus dem Norden der Gemeinde herauszuhalten und auf die vorhandenen Umgehungsmöglichkeiten zu bringen. Aus Sicht des Landkreises sei dies mit klassifizierten Straßen nicht machbar. Kreisstraßen seien dafür da, den Verkehr aufzunehmen.

Während der Testphase, die aus Sicht der Gemeinde zum Jahresbeginn starten und wenigsten 24 Monate laufen soll, werden die beiden Straßen als Gemeindestraßen ausgeschildert. Alle Maßnahmen müssten mit dem Kreis und den zuständigen Behörden abgestimmt werden. Da der erste Bereich der K 168 zu Cloppenburg gehört, sei hier auch Gesprächsbedarf.

Genauso sei mit den Bürgern, der Wirtschaft und der Politik zu reden, was nach einer positiven Testphase mit einer dann vorzunehmenden Umstufung aus sie zu komme. Höhere Anliegeranteile, bessere Anbindungsmöglichkeiten erfordern eine Kosten-Nutzenanalyse, so Fischer. Einig waren sich alle: An einer „holländischen Rampe“ in Bethen und einer Ampellösung im Kreuzungsbereich B 213 und K 178 kommt man nicht vorbei.

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