EMSTEK Die Gemeinde Emstek hat mit der Erschließung von Bauplätzen an der Halener Straße in Emstek und an der Schützenstraße in Höltinghausen begonnen. In Emstek sind 74 Grundstücke vorrätig, in Höltinghausen allein im ersten Bauabschnitt 17, erläuterten gestern Bürgermeister Michael Fischer, der Vorsitzende des Planungsausschusses Josef Lamping und Wolfgang Wilke vom Bauamt. In Höltinghausen können weitere 50 bis 60 Grundstücke bei entsprechender Nachfrage entwickelt werden.

Die Vermarktung der Plätze sei ebenfalls angelaufen, so Fischer. In Emstek sind bereits zwischen zwölf und 15 Grundstücke verkauft, in Höltinghausen eins. Interessenten können sich direkt ans Rathaus wenden. Die Plätze in Emstek kosten 46 bis 49 Euro pro Quadratmeter, in Höltinghausen ist man mit 39,50 Euro dabei. In Cloppenburg zahle man auch schon an die 100 Euro, so Fischer.

Im Vergleich zu den Vorjahren habe die Nachfrage nachgelassen, so der Bürgermeister. Als Grund sieht Fischer unter anderem die Streichung der Eigenheimzulage. Außerdem fehle der Zuzug. Die Eigenheimquote liege in Emstek bei 90 Prozent, schätzt Fischer. Dennoch sieht er Bedarf für die neuen Plätze.

Garrels Frankreichfahrer sind zurück. Sie berichten von guten Erfahrungen – und bringen gleich Franzosen mit.

von peter linkert

garrel „Wir machen Frankreich unsicher!“ Mit dieser lieb gemeinten Drohung hinten auf dem T-Shirt sind die 22 Garreler Schülerinnen und Schüler am Tag nach Pfingsten in die Partnerstadt Bleré aufgebrochen, und jetzt sind sie wieder zurück – mit Franzosen im Schlepptau. Die Terminlage hatte es möglich gemacht, dass der Schüleraustausch, den das Garreler Schulzentrum seit mehr als 30 Jahren mit Bleré betreibt, diesmal direkt im Gegenzug funktioniert.

Seit Dienstag sind die jungen Franzosen unter der Leitung von Virginie Monnier in Garrel. Und wie immer erwartet die Gäste ein volles Programm. Nach einer Stippvisite im Unterricht ging es am Mittwoch gleich zum Bürgermeister. Andreas Bartels hieß die Jugendlichen willkommen und dankte insbesondere den Familien, die die Gäste aufgenommen haben. Persönliche Kontakte würden am besten gepflegt, wenn man am täglichen Familienleben teilnehme. Partnerschaften wie die zwischen Bleré und Garrel seien wichtige Steine auf dem Weg zur Völkerverständigung und zu einem vereinten Europa. Anschließend gab es eine Rundfahrt durch die Gemeinde.

Am Donnerstag standen das Museumsdorf, ein gemeinsames Mittagessen in der Garreler Schulmensa und ein Besuch im Bowling-Center in Cloppenburg auf dem Plan. Am Freitag geht es zusammen mit den Gastgebern in den Heidepark Soltau, und am Sonnabend und Sonntag heißt es „Ein Wochenende in den Gastfamilien“.

Der Montag steht im Zeichen einer Paddeltour auf der Hunte, und am Dienstag heißt es schon wieder Abschied nehmen: Um 7 Uhr startet der Bus am Schulzentrum.

Rosemarie Engels wird dann wahrscheinlich ein wenig durchschnaufen. Die Lehrerin betreut das Programm verantwortlich, „und das seit 30 Jahren“, berichtet sie. Dass es sich lohnt, beweisen die Erzählungen von Lisa Möller und Laura Otten, beide wie die anderen Frankreich-Fahrer 14 Jahre alt. Ihnen hat es in Bleré und umzu bestens gefallen. Es gab auch gute Verpflegung, „also nichts, was ich nun gar nicht mochte“, so Lisa. Sie will auf jeden Fall im Urlaub noch mal nach Frankreich.

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