ELSFLETH Ein gräfliches Paar kehrt nach Elsfleth in sein Jagdschloss zurück. Zur feierlichen Enthüllung der Reproduktion eines Doppelporträts, das den oldenburgischen Grafen Anton Günther (1583 bis 1667) und seine Gemahlin, Gräfin Sophie Katharine, darstellt, hatte die Oldenburgische Landschaft eingeladen.

Vor dem zunächst noch verhüllten Gemälde begrüßten Bürgermeister Diedrich Möhring und der Präsident der Oldenburgischen Landschaft, Horst Günter Lucke, im Haus der Heye-Stiftung – dem ehemaligen Jagdschloss – zahlreiche Gäste, darunter Christian Sigismund Prinz von Preußen.

Obwohl der Chef des Hauses Oldenburg, S.K.H. Anton Günther Herzog von Oldenburg, nicht an der Feier teilnehmen konnte, galt ihm der besondere Dank des Elsflether Bürgermeisters, weiterer Dank ging an die Landessparkasse zu Oldenburg für deren finanzielle Unterstützung, sowie an den Initiator der Aktion, den Landtagsabgeordneten Björn Thümler (CDU).

Im unteren Flur des Jagdschlosses habe man für das Doppelporträt einen würdigen Platz gefunden, der auch der Elsflether Öffentlichkeit zugängig sei, so Diedrich Möhring. Dieser Meinung schloss sich auch der Nachkomme der Elsflether Familie Heye, Gerhard Heye, an. Björn Thümler erläuterte seine Idee, die Kopie anzufertigen und ihr einen Platz im Heye-Stift zu geben: „Nur wer seine historischen Wurzeln kennt, ist in der Lage, auch die Zukunft vernünftig zu gestalten.“

Von dem um 1655 von einem unbekannten Maler erstellten Doppelporträt eine Reproduktion herzustellen, sei der großzügigen Erlaubnis S.K.H. Anton Günther, Herzog von Oldenburg zu danken, stellte der Präsident der Oldenburgischen Landschaft, Horst Günter Lucke, fest. Das 85 mal 72 Zentimeter messende Original ist ein Ölgemälde auf Leinwand und befindet sich im Rasteder Schloss. Die Kopie für das Heye-Stift habe man in einen kostbaren historischen Rahmen aus dem 19. Jahrhundert eingefügt, so Lucke.

Dem Oldenburger Fotografen Peter Kreier sei es zu verdanken, dass die Reproduktion nach einem aufwendigen digitalen Verfahren weitestgehend dem Original entspricht, sagte Jörg Michael Henneberg (Oldenburgische Landschaft).

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