Butteldorf Die Ehrungen langjähriger und verdienter Feuerwehrleute standen am Freitagabend im Mittelpunkt der Generalversammlung der sechs Elsflether Ortswehren. In Altenhuntorfer Feuerwehrhaus begrüßte Standbrandmeister Hans-Jürgen Zech als Gäste Elsfleths Bürgermeisterin Traute von der Kammer, die stellvertretenden Kreisbrandmeister Ralf Hoyer und Hartmut Schierenstedt, Andreas Haane (Fachdienst 3), den Ausschussvorsitzenden Volker Osterloh sowie weitere Elsflether Ratsvertreter.

Vor den Ehrungen umriss Hans-Jürgen Zech das Einsatzjahr 2015. In seinem Kurzbericht titulierte es Zech als ein „unruhiges Jahr“. Unter den 72 Gesamteinsätzen waren 37 Brandeinsätze, 35 Hilfeleistungseinsätze, drei Einsätze Gerätewagen Atemschutz und 23 Brandsicherheitswachen gefahren worden. Insgesamt wurden von den aktiven Mitgliedern der sechs Wehren 21 262 Einsatz-, Dienst- und Übungsstunden im Jahr 2015 abgeleistet. Für überörtliche Ausbildung wurden dazu 1339 Stunden aufgewendet. Derzeit gehören den Ortswehren 207 aktive Mitglieder an, 2014 waren es 211.

Unter anderem ging Zech in seinem Bericht auf einen Übungseinsatz auf dem Segelschulschiff der Bundesmarine „Gorch Fock“ am 4. Januar 2016 ein. Die Übung fand auf Wunsch der Führungskräfte des Segelschiffes statt. „Schiffsbrandbekämpfung“ lautete der Übungseinsatz für die Wehren Elsfleth, Neuenfelde und Sandfeld. In einigen Punkten hätte es nach der Übungsableistung Klärungsbedarf gegeben, so Zech. Schiffspersonal, das zur Führung der Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort sein sollte, sei nicht in ausreichender Stärke vorhanden gewesen. Zech: „Mit diesem Thema werden wir uns noch intensiver beschäftigen müssen.“

Das von der Stadt Elsfleth genehmigte Löschgruppenfahrzeug LF 20 wird zwei Monate vor dem vereinbarten Termin bereits am 30. September ausgeliefert. Seinen Kameraden und Kameradinnen, den Führungskräften der Ortswehren sowie Rat und Verwaltung attestierte der Stadtbrandmeister einen „respektvollen Umgang“ miteinander.

„Das Vorhandensein besonderer Industrien stellt für die Elsflether Wehren eine große Herausforderung dar“, betonte Traute von der Kammer. „Das breitgefächerte Spektrum der Gefahrenabwehr wurde von allen Einsatzkräften gemeistert.“ Zum Ende ihrer fünfjährigen Zusammenarbeit mit den Ortswehren sprach die scheidende Bürgermeisterin allen Vertretern der Wehren ihren besonderen Dank aus. „Gemeinsam ist es uns gelungen, etwas Gutes auf die Beine zu stellen“, betonte von der Kammer. „Im Zusammenwirken konnten wir einen großen Investitionsstau beseitigen – nicht zum Selbstzweck, sondern zum Wohl der Elsflether Bürger.“

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