Portsloge Kinder, Jugendliche und Erwachsene beteiligten sich am Pfingstmontag beim Schaufahren des Schiffs-Modell-Clubs Bad Zwischenahn-Edewecht auf der vereinseigenen Anlage am Espergöhlen in Portsloge mit den unterschiedlichsten Booten und Schiffen. Diese reichten von Rennbooten über Arbeitsschiffe bis hin zu Rettungsschiffen.

Wie in den vergangenen Jahren auch kamen die Teilnehmer aus dem norddeutschen Raum und den angrenzenden Niederlanden. „Das Schaufahren am Espergöhlen hat in dieser Szene im Laufe der 47 Jahre, seitdem es stattfindet, einen hervorragenden Ruf entwickelt“, teilte nicht ganz ohne Stolz Jörg Peters aus Oldenburg, Vorstandsmitglied im Schiffs-Modell-Club, mit.

Die Vielfalt an Booten und Schiffen, die hier präsentiert werden und zum Teil den Originalen nachgebaut sind, locken jedes Jahr auch viele Interessierte an den vereinseigenen See in Portsloge. Neben verschiedenen Demonstrationen auf dem Wasser können Neugierige dabei auch selbst einmal Hand an der Fernbedienung anlegen, um das gewisse Gefühl zu verspüren, wie sich ein Schiff fahren lässt. Das praktische Erleben hat am Pfingstmontag dazu geführt, dass zwei Besucher, ein Jugendlicher und ein Erwachsener, dem Verein beigetreten sind. „Allein schon deshalb war diese Veranstaltung heute ein Erfolg“, bemerkte Jörg Peters.

Wie andere Vereine auch wirbt der Schiffs-Modell-Club Bad Zwischenahn-Edewecht gerade um junge Menschen. Von den jetzt gut 60 Vereinsmitgliedern sind ca. zwölf Kinder und Jugendliche. Der Jüngste mit gerade einmal sechs Jahren ist Laurin. Er ist im Sommer letzten Jahres zum Verein gekommen und beteiligte sich am Montag zum ersten Mal mit seinem eigenen Schiff am Schaufahren. „Mein Vater hat mich mitgenommen. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich auch mein eigenes Schiff haben wollte.“ Manches Mal benötigt er aber noch die Unterstützung von Erwachsenen, etwa als am Schautag zwei Elemente an seinem Schiff noch befestigt werden mussten. Dank der Hilfe von Jörg Peters konnten alle Probleme beseitigt werden.

Schon jetzt ist allerdings das in drei Jahren anstehende 50-jährige Bestehen des Vereins allgegenwärtig. Es werden bereits Materialien gesammelt, um für dieses Jubiläum eine Chronik und eine Ausstellung zu entwerfen und zu veröffentlichen. Die Mitglieder des Vereins um den Vorsitzenden Heiko Döhren hoffen dabei auf große Unterstützung.

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