Oldenburg Die palästinensische Boykott-Bewegung PACBI (Palestine Campaigne for the Academic and Cultural Boykott of Israel) als auch die BDS (Boycott, Divestment and Sanctions) fordern Urlauber dazu auf, Israel als Urlaubsland zu meiden.

Die Gründer und Befürworter dieser Kampagne wollen erreichen, dass Israel die Mauer nach Palästina niederreißt und die von ihnen „besetzten Gebiete“ wie die Westbank oder die Golanhöhen zurückgibt. Die Kampagne sieht die Palästinenser als unterdrückt an und vergleicht die Situation der Palästinenser in Israel mit der Apartheid in Südafrika. Des Weiteren fordern sie das Recht für die Palästinenser auf die Rückkehr nach Israel. Erreicht werden sollen diese Ziele, indem Israel durch Boykottmaßnahmen unter Druck gesetzt wird.

Die Boykott-Bewegung hat prominente Befürworter, wie Politiker aus den Niederlanden oder Roger Waters. Dieser ist ein britischer Musiker, der durch die Rockgruppe „Pink Floyd“ Bekanntheit erlangen konnte. Er war im Jahre 1965einer der Mitbegründer der Band „Sigma 6“, aus der später „Pink Floyd“ hervorging. Bis Ende 1985 war er langjähriges Mitglied der Rock-Band.

Aktuell setzt er sich für die Palästinenser ein. Die Bewegung, die er unterstützt und der er angehört, akzeptiert Israel nicht als eigenen und souveränen Staat. Dafür wollen sie möglichst viele Menschen aufrufen, Reisen nach Israel zu boykottieren. Dadurch soll Israel nachhaltig geschwächt werden. Israel reklamiert Gebiete für sich, die die Bewegung Palästina zuschreibt.

Bisher konnte die Bewegung noch keinen „offensichtlichen Schaden“ oder zumindest nennenswerte Erfolge anrichten. Ob das so weitergeht, bleibt abzuwarten. Wenn die Protest-Aktion weiterhin an Zuwachs gewinnt, vor allem durch Prominente, könnte diese allerdings eine ernsthafte Bedrohung für den Staat Israel werden.

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