Delmenhorst Honig ist beliebt – auch in Delmenhorst. Eine Schülergruppe des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft der Berufsbildenden Schulen I (BBS I) Delmenhorst hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, das Projekt des Rotary Clubs Delmenhorst zu übernehmen und eine neue Marketingstrategie für den Delmenhorster Honig aus der Graft zu entwickeln.

Zunächst entwarfen die Schülerinnen und Schüler ein neues, an die Zielgruppe angepasstes Label. Ein grundlegendes Problem hatte das ursprüngliche Label aufgeworfen: Es war geprägt von fahlen Farben und unästhetischen Bienen, fanden die Wirtschaftsschüler. Die Absatzzahlen des Grafthonigs bestätigten, dass das Label die Zielgruppe nicht ansprach.

Beim Entwurf des neuen Labels spielten für die Projektgruppe daher vor allem die Farben und Symbole eine wichtige Rolle. Inmitten eines Kreises befindet sich nun eine für den Kunden ansprechende Biene.

Website für den Honig

Ein weitaus größeres Problem war in den Augen der Schülerinnen und Schüler, dass der Honig keine Marketingstrategie besaß. Eine eigene Website für den Delmenhorster Graft-Honig musste her. Diese würde, so dachte sich die Projektgruppe, den größten Erfolg bringen – gerade in Zeiten, in denen soziale Medien und das Internet immer wichtiger werden.

Mit der Website sollten mehrere Zielgruppen gleichzeitig angesprochen werden. Erreichen wollte die Gruppe dies durch einen einfachen Aufbau und schlichte Farben. Für die Projektgruppe war klar, dass ihre Website nicht überfüllt wirken sollte. Sie sollte aber auch nicht nur Informationen über das Produkt, sondern auch viel Wissenswertes über das Leben der Bienen liefern. Bei so vielen Informationen war es jedoch schwierig, nur das wichtigste auf dieser Website hervorzuheben.

Aber wo fängt man als einfacher Schüler bei einer selbst erstellten Website an? Dazu recherchierten die Schülerinnen und Schüler gründlich. Schnell stellte sich heraus, dass es Website-Baukästen gibt, die es Laien, die sich nicht mit der tiefen Kunst des HTML auskennen, erlaubt, schlichte, aber moderne Webseiten zu gestalten. Mit einem Baukasten von WordPress gelang es der Gruppe, eine Website aufzubauen und modern zu gestalten. Eingebunden in die Website ist auch ein Blog, mit dem die Besucher immer auf dem Laufenden gehalten werden.

Online erreichbar

Die letzte Hürde war dann, die Website online zu stellen. Denn: Eine Website, die nicht online erreichbar ist, ist ungefähr so nützlich wie ein Computer ohne Monitor – funktioniert, aber man sieht nichts.

Da die Website ein Schulprojekt ist, erkundigte sich die Schülergruppe bei ihrem Schulassistenten. Dieser stellte für die Grafthonig-Website einen eigenen Link und zugehörigen Server bereit. Damit ist die Website nun online erreichbar – ohne Kosten für die Schülerinnen und Schüler, da die Schule dies finanziert.

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