Altona Das 34. Bundesschützenfest feiert der Schützenbund (SB) Wildeshausen beim Schützenverein Bühren am Sonnabend, 2. September. Treffen ist ab 14.30 Uhr auf dem Festplatz, wie Präsident Jürgen Hasselberg und SV Bühren-Vorsitzender Günter Thuns bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend in der Schießsportanlage des SV Altona mitteilten.

Nachgeholt wurde die Ehrung von Marcus Jäschke, der seinen Ehrenbrief für hervorragende Verdienste um das Schützenwesen erhielt. Eigentlich hätte der Ehrenbrief beim vergangenen Bundesschützenfest übergeben werden sollen. Das letzte Bundesschützenfest 2016 entpuppte sich als Dauerbrenner. Aufgrund von Auswertungsproblemen war im vergangenen Jahr nicht der richtige König proklamiert worden. Das wurde schnell korrigiert. SB-Sportleiter Tradition und Sport, Olaf Steinemann und Jugendsportleiter Andreas Reige zeigten die Gründe auf. Abhilfe soll künftig eine andere Auswertung bringen. Grundlage soll ein sportliches Schießen sein. Die Auflagen sind für alle gleich. Auch das Auswertungsmodell wird verändert. Statt drei werden künftig sechs Schuss abgegeben, um bei Gleichheit mehr Möglichkeiten zur Differenzierung zu haben.

Der Bundesvorstand forderte mehr Unterstützung ein. „Wir brauchen noch mindestens einen weiteren Sportleiter, der bei der Auswertung dabei ist. Ich selbst stoße durch meinen Beruf an Grenzen und da ist auch noch meine Familie. Beides geht vor“, sagte der Jugendsportleiter Reige, der seine zwischenzeitlichen angedrohten Rücktritt später zurücknahm.

Den Hintergrund erläuterte Hasselberg. Es bahnt sich eine Fusion des Schützenbundes Wildeshausen mit dem Schützenbund Lethe-Huntestrand an. Wie berichtet, schwinden dem anderen Schützenbund die Vereine.

„Ich werde zunächst mit Günther Behrens unter vier Augen das Thema erörtern. Kommen wir zu einer Lösung, werden wir auch mehr Unterstützung bei den Sportleitern haben. Das hilft dann wieder allen“, sagte Hasselberg über die Kontakte zu dem anderen Schützenbund-Präsidenten.

Mit dieser Aussicht auf Verstärkung konnte sich auch Andreas Reige leben. Damit werden die kommenden Veranstaltungen ausführbar, besonders das Bundesschützenfest in Bühren.

Weit über 1000 Schützen werfen die Mitgliedsvereine Altona, Bogensport, Brettorf, Bürgerschützen Harpstedt, Dötlingen, Lüerte-Holzhausen, Neerstedt, Schießsportkameradschaft Harpstedt und Simmerhausen-Hockensberg in die Waagschale. Dazu könnten bald die Mitglieder aus den bis jetzt noch vorhandenen fünf Vereinen des SB Lethe-Huntestrand kommen.

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