Dötlingen Sie sind Physiotherapeuten, Ergotherapeutin, Logopädin, Heilpraktiker, Apothekerin und Hausärzte. Alle arbeiten in der Gemeinde Dötlingen und verstehen sich als Dienstleister im Gesundheitswesen. Unter dieser Prämisse wollen sich acht Fachleute künftig als das „Geriatrische Kompetenzteam Dötlingen“ vorstellen. Geriatrie steht für Altersheilkunde.

Jetzt informierte das Team über die gemeinsame Zielsetzung. „Wir alle begreifen uns als Teil von ,Wi helpt di‘. Alle sind Mitglied und alle haben den Anspruch, den Wunsch der Älterwerdenden, so lange wie möglich in der Gemeinde, zu Hause leben zu können, in einem Netzwerk zu begleiten“, sagte Dr. Manfred Schwarz.

Durch den demografischen Wandel nehme deshalb die geriatrische Versorgung einen immer größer werdenden Raum ein. „Mit dem Kompetenzteam verfolgen wir das Ziel, durch Vernetzung miteinander die Betreuung älterer und bedürftiger Menschen nach Krankheit oder auch Neuausrichtung des eigenen Zuhauses weiter zu verbessern“, so Schwarz.

Verbunden sei damit ein intensiver Austausch. Gemeinsame Fallbesprechungen, Beratung von Patienten und Angehörigen, Kommunikation und Kooperation mit Pflegediensten, Krankenhäusern, Pflegeheimen, Selbsthilfegruppen, Gemeinde und Vereinen würden ein breites Spektrum bilden – insgesamt gesehen ein weites Gebiet, das von der Gruppe auch als Baustein von „Wi helpt di“ verstanden wird.

Zum Kompetenzteam zählen neben der Geest-Apotheke die Logopädische Praxis Melanie Völge, die Ergotherapie Christin Beuck, die Landarzt-Praxis Dr. Manfred Schwarz und Dr. Ansgar Schmidek, die Praxis für Physiotherapien Stefan Riep, Heilpraktikerin Irene Schwarz, die Praxis für Klassische Homöopathie Berend Meyer und das Forum Gesundes Leben – Institut für ganzheitliche Gesundheitsberatung.

„Die Gemeinde ist mit diesen medizinischen Dienstleistern außergewöhnlich gut aufgestellt, doch nicht jeder kennt diese Bündelung von Wissen und Dienstleistung in seiner Ganzheit“, so Schwarz.

Dies alles geschieht vor dem Hintergrund, dass Probleme bei älteren Menschen häufig erst dadurch entstünden, dass die Hilfsbedürftigen nicht oder nicht rechtzeitig von selbst Hilfsangebote aufsuchen würden. Schwarz: „Ein Arbeitskreis von ,Wi helpt di“ hat deshalb ein Verzeichnis der vorhandenen Hilfs- und Dienstleistungsangebote in der Gemeinde erarbeitet, um für Überblick zu sorgen.“

Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch, eine präventive Betreuung zu bieten. Hier seien die Seniorenbegleiter und das Gemeindeschwester-Modell gute Ansätze, um den Kontakt zu den Älteren zu erhalten und sie auf die Hilfsmöglichkeiten hinzuweisen.

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