DöTLINGEN Gestern Abend hat sich der neue Dötlinger Rat konstituiert. Sechs ausgeschiedene Ratsmitglieder wurden verabschiedet.

Von Jens Joest DÖTLINGEN - Gertrud Essing bleibt auch in der Wahlperiode von 2006 bis 2011 Ratsvorsitzende des Dötlinger Gemeinderats. Obwohl kein zweiter Kandidat gegen die bisherige Amtsinhaberin angetreten war, konnte sie nur 16 Stimmen auf sich vereinigen. Drei Ratsmitglieder stimmten bei der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Rates gestern Abend im Schützenhof in Brettorf mit Nein.

Die Ratsmitglieder bestimmten die Vorsitzende in geheimer Wahl. Dies hatte SPD-Ratsherr Klaus-Walter Löhlein beantragt. „Die Ratsmitglieder, deren Vertrauen ich noch nicht gewinnen konnte, hoffe ich in den kommenden fünf Jahren mit meiner Arbeit zu überzeugen“, sagte die SPD-Politikerin Essing.

Weitere Personalentscheidungen traf der Dötlinger Rat dann einmütig und in offener Abstimmung. Als erste Stellvertreterin des hauptamtlichen Bürgermeisters Heino Pauka (parteilos) bleibt Anke Spille (SPD) im Amt. Ebenso wiedergewählt wurde der zweite Stellvertreter Dierk Garms (FDP). In dieser Reihenfolge bekleiden Spille und Garms auch die Stellvertreterposten der Ratsvorsitzenden.

Verabschiedet wurden sechs Ratsmitglieder, die dem Gremium in dieser Wahlperiode nicht mehr angehören. Mit 30 Jahren am längsten dabei war Harald Meyer. „Ich lasse Dich nur sehr ungern gehen“, sagte Bürgermeister Heino Pauka. Meyer war von 1986 bis 2001 der letzte ehrenamtliche Dötlinger Bürgermeister gewesen und ist damit Paukas Vorgänger.

15 Jahre hat Heinz Liebig dem Rat angehört, fünf Jahre lang Juliet Rasche. Zudem scheiden drei Ratsmitglieder aus dem Gremium aus, die während der abgelaufenen Wahlperiode nachgerückt waren: Stefan Bredehöft, Oliver Girod und Malte Hoffrogge. Die Gemeinde dankte den Politikern mit einem Ehrengeschenk nach deren Wahl.

Rasche, Girod, Hoffrogge und Meyer entschieden sich für ein Glaskunstwerk der Dötlinger Künstlerin Irma Hamann. Es stellt eine Sanduhr da, durch die Glaskugeln in den Dötlinger Farben Grün und Rot rinnen. Bredehöft und Liebig wählten Kunstdrucke des Malers Gerd Battermann. „Leider ist heute kein Zinnteller dabei“, bedauerte Bürgermeister Pauka scherzhaft das Fehlen des traditionellen Ehrengeschenks.

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