Neerstedt Seit Wochen gibt es im evangelisch-lutherischen Kindergarten „Unterm Regenbogen“ in Neerstedt ein großes Thema: das 40-jährige Bestehen der Einrichtung in diesem Jahr. 1973 war es der erste Kindergarten überhaupt in der Gemeinde Dötlingen, der Mädchen und Jungen vor der Schulzeit betreute. Der 40. Geburtstag wird an diesem Sonnabend, 8. Juni, nachmittags mit einem großen Programm und einem Tag der offenen Tür im Gebäudekomplex an der Straße „Am Sportplatz“ gefeiert.

„Ein Festausschuss hat vieles vorbereitet“, berichtet die Leiterin der Kita, Sandra Burmeister. Dem Gremium gehören je eine Kollegin aus jeder Gruppe an, dazu neun Mütter, Wiebke Spille und Werner Knoll aus dem Gemeindekirchenrat sowie Pfarrerin Claudia Hurka-Pülsch.

EV. KindergartenIn Neerstedt

Die evangelisch-lutherische Gemeinde Dötlingen ist seit 1973 durchgängig der Träger des Kindergartens in Neerstedt. Finanziert wird die Einrichtung maßgeblich durch die politische Gemeinde Dötlingen sowie die Elternbeiträge. Kirchengemeinde und Kommune sind im gemeinsamen Kindergartenkuratorium vertreten. Die Zusammenarbeit ist vertraglich geregelt.

In Neerstedt gibt es drei Kindergartengruppen, eine Krippe, einen Hort sowie eine Kleingruppe am Nachmittag. Insgesamt werden derzeit 114 Mädchen und Jungen betreut. Der Kindergarten ist so gut wie komplett ausgebucht. Er macht auch Integrationsangebote. Zwölf Erzieherinnen unter der Leitung von Sandra Burmeister, eine Hauswirtschaftskraft und Reinigungspersonal leisten die Arbeit.

Mehrere Auszeichnungen hat der Kindergarten bereits erhalten. Er hat das Qualitätssiegel durch die Fachstelle der Kindergartenarbeit in der Oldenburgischen Landeskirche bekommen, ebenso den „Felix“ des Deutschen Chorverbandes.

Diverse Umbauten und Erweiterungen gab es bereits in den 40 Jahren. 2006/2007 erfolgte dann eine grundlegende Sanierung und Erweiterung des Kindergartens.

Familiengottesdienst

Los gehen die Feierlichkeiten zum 40-Jährigen am Sonnabend in der benachbarten großen Sporthalle. Hier beginnt um 14 Uhr ein Familiengottesdienst.  Claudia Hurka-Pülsch hält ihn, und natürlich sind die Mädchen und Jungen stark eingebunden in das Geschehen. Sie beteiligen sich mit einem Anspiel zu der Geschichte vom barmherzigen Samariter. Den Gesang begleiten an der Gitarre die langjährige Leiterin der Neerstedter Kindergartens, Marlies Schweers-Weihe, und die langjährige Erzieherin Hildegard Aßmann. Beide sind inzwischen im Ruhestand, aber dem Kindergarten weiter verbunden. Am Keyboard spielt Kirchenmusiker Markus Häger.

Nach dem Familiengottesdienst geht es gegen 15 Uhr gemeinsam zurück ins Kindergarten-Gebäude, wo der Tag der offenen Tür beginnt. Bis 18 Uhr gibt es ein abwechslungsreiches Programm. „Jede Gruppe hat etwas vorbereitet“, so Sandra Burmeister. Da werden mit der Farbschleuder tolle Kunstwerke gezaubert, schmucke Hüte aus Zeitungen hergestellt und die Kinder kräftig geschminkt. Im Freien gibt es einen Parcours in Anlehnung ans Reiten samt eines Holzpferdes. Auf einer Rollbahn können die Kinder in Kisten heruntersausen. Buttonmaschine, Zuckerelefant, Seifenblasen und einiges mehr sorgen für Abwechslung. Auf dem Parkplatz ist die Neerstedter Feuerwehr zu Gast und präsentiert sich. Dazu gehören Wasserspiele und die Besichtigung eines Fahrzeuges.

Die Elternschaft hat eine große Tombola mit vielen schönen Preisen organisiert. „Jedes Los gewinnt“, verspricht die Kita-Leiterin. Um 16.30 Uhr beginnt eine amerikanische Versteigerung. Eine Mutter backt dafür eine große Torte in Form eines Baumstammes mit den Zeichen der Gruppen (Maus, Biene, Käfer, Spatz). Eckehard Hautau übernimmt die Aufgabe, das süße Naschwerk zu versteigern.

Fotoausstellung

Den ganzen Nachmittag über gibt es im Kindergarten Kaffee und Kuchen, zudem Getränke und Leckereien für die Kinder. Ab 16 Uhr wird der Grill angeworfen, und es gibt Würstchen.

Im Obergeschoss ist eine Fotoausstellung zu sehen mit Bildern aus dem Alltag des Kindergartens, den diversen Umbaumaßnahmen und alten Gruppenfotos.

„Alle sind eingeladen“, betont Sandra Burmeister, „wer kommen möchte, darf kommen.“ Das gilt besonders auch für die ehemaligen Neerstedter Kindergartenkinder, gleich wie alt sie inzwischen sind. 43 Jahre könnten sie im Maximalfall sein, wenn sie 1973 als Dreijährige beim Start dabei waren.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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