Dötlingen In die Kindergärten hat die Gemeinde Dötlingen immer wieder massiv investiert. Das gilt einerseits für die Gebäude, so zuletzt in den Anbau von neuen Krippenräumen. Das gilt andererseits bei den laufenden Ausgaben für Personal. Familienfreundlichkeit und attraktive flexible Betreuungsangebote für die Kleinen im Sinne der Mütter und Väter schaffen: Immer haben Rat und Verwaltung diesen Kurs betont. Damit haben sie offenkundig richtig gelegen, denn bei der NWZ -Umfrage „Leben in der Gemeinde Dötlingen“ ist die Bewertung des Angebots an Kindergarten- und Krippenplätzen äußerst erfreulich ausgefallen. Eine 2,1 haben die Bürgerinnen und Bürger hier ihrer Kommune gegeben.

Dass das ein absoluter Topwert ist, zeigt der Vergleich mit dem Ergebnis in den bisher sechs anderen Kommunen, in denen die NWZ  diese Frage stellen ließ. Das Dötlinger Ergebnis sticht weit heraus. Die Stadt Wildeshausen kam mit 2,5 auf das zweitbeste Ergebnis, Barßel und Nordenham auf 2,6. In Elsfleth und Varel ergab sich nur ein Schnitt von 2,9, und ganz weit abgeschlagen ist bei diesem Thema die Stadt Oldenburg. Lediglich eine 3,7 erhielt sie.

In der Gemeinde Dötlingen reichte es mit 50,7 Prozent gar für die absolute Mehrheit für die Note „gut“. Fast eine Viertel kreuzte sogar ein „sehr gut“ an, rund ein Fünftel ein „befriedigend“. Die verbleibenden vier Prozent verteilen sich zwischen ausreichend bis ungenügend.

In der Gruppe der über 55-Jährigen fällt die Benotung der Kindergartensituation am besten aus. Sie geben eine 1,97. Bei den 31- bis 55-Jährigen ist es die 2,11, bei den bis zu 30-Jährigen die 2,28.

Das Kindergartenangebot in der Gemeinde verteilt sich auf drei Träger. Die Kommune betreibt die Kita Dötlinger Strolche an der Karkbäk in Dötlingen und den Kindergarten Filibuster am Bareler Weg in Brettorf, die ev.-luth. Gemeinde den Kindergarten in Neerstedt beim Schulzentrum. Er ist mit Abstand die älteste Einrichtung, wobei das Gebäude mit Unterstützung der politischen Gemeinde vor wenigen Jahren grundsaniert und erweitert wurde. Schließlich gibt es den Kindergarten Aschen­stedt in Teilen der ehemaligen Schule, der von der Eltern- und Kinderinitiative betrieben wird und mit 18 Plätzen die kleinste Einrichtung ist.

Neben klassischen Vormittagsgruppen, Integrationsgruppen für behinderte und nicht behinderte Kinder und Krippen für die Allerjüngsten in Dötlingen und Neerstedt sind die Betreuungsmöglichkeiten am Bedarf der Eltern und Kinder orientiert. Das betont die zuständige Amtsleiterin im Neerstedter Rathaus, Elke Brunotte, stets. Beispiel Dötlingen: So können Kinder hier schon ab 7 Uhr betreut werden, nachmittags gibt es eine altersübergreifende Gruppe bis 17 Uhr, bei entsprechender Nachfrage auch bis 18 Uhr. Hier können auch Grundschüler betreut werden. Zudem sind die Kita-Einrichtungen der Kommune 51 Wochen im Jahr geöffnet, auch in den Ferien, und schließen ausschließlich zwischen Weihnachten und Neujahr.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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