DöTLINGEN „Die Waldreitschule Dötlingen zu Aschenbeck ist ein Aushängeschild der Gemeinde Dötlingen.“ Mit diesen Worten bedankte sich Dötlingens Bürgermeister Heino Pauka bei der 1. Vorsitzenden des Vereins, Manuela Knust-Evers, am Sonnabend anlässlich der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Waldreitschule.

Oft werde er bei anderen Gelegenheiten auf die Waldreitschule angesprochen: „Da ist doch das tolle Gelände.“ Dies sähe er als eine besondere Auszeichnung. „Man findet den Weg zu ihnen“, so Pauka. Doch der Erfolg falle nicht vom Himmel. Er müsse erarbeitet und vor allem auch erhalten werden. In diesem Zusammenhang bedankte sich Pauka auch bei Heino Aschenbeck, der der Waldreitschule seit Jahrzehnten ein Zuhause bietet. Gleichzeitig verwies Pauka auf die umfangreiche Unterstützung der Jugendarbeit der Vereine in der Gemeinde.

Basisarbeit werde auch in der Waldreitschule geleistet. „Wie ich gehört habe, wird die Schul-AG wieder neu ins Leben geholt“, lobte Pauka wie auch den Reitunterricht in Ferienzeiten für Gäste in der Gemeinde. „Die Gemeinde freut sich schon jetzt auf weitere Aktivitäten der Waldreitschule“, so der Bürgermeister.

Aktivposten im Verband

Hanno Naber, Vorsitzender des Kreisreiterverbandes Oldenburg, hat die Waldreitschule über viele Jahre mit allen Höhen und Tiefen begleitet. Er kennt den Verein und seine Geschichte bestens. Nicht unerwähnt ließ er dabei die Verdienste der Reitlehrer Erwin und Margrit Hoge. Unter Erwin Hoges Regie konnte die Kreisjugendstandarte 20-mal nach Dötlingen geholt werden. Auch heute zähle der Verein zu den Aktivposten im Kreisverband.

In ihrer Begrüßung erinnerte die Vorsitzende an die Vereinsanfänge, deren Wurzeln im benachbarten Bremen zu finden sind. Dort schloss sich eine Interessengemeinschaft 1960 zusammen und gründete daraus den Verein Wald-Reitschule Pfennigstedter Feld, der dann erst nach Wildeshausen auf den Fillerberg zog und schließlich sein Zuhause auf dem Hof Aschenbeck in Dötlingen fand. Als Zeitzeuge erinnerte einer der Reiter aus der Alten-Herren-Reitstunde, Georg Dohrmann, zurück. Aus diesem Grunde bedankte sich Knust-Evers bei Hille und Heino Aschenbeck, Frauke (geb. Aschenbeck) und Reinhard Reuter, Kerstin und Gerd Aschenbeck für die gute Zusammenarbeit im Laufe der Jahre und jetzt aktuell nach dem Vorstandswechsel im März.

Zahlreiche Ehrungen schlossen sich an, so auch an die ehemaligen Vorsitzenden wie Walter Ernst (verstorben), Peter Krönung, Jupp Vosding, Horst Meyer, Ludwig Többens (verstorben), Hermann Visser, Georg Schumacher, Kurt Oltmanns, Rainer Baeke und Thorsten Albes, die allesamt symbolisch die „Goldkart“ des Vereins als Dankeschön erhielten.

Dank an Margrit Hoge

Geehrt wurden auch langjährige Mitglieder, die seit 25 und mehr Jahren im Verein sind (siehe Kasten), sowie die Leistungsträger im Reitsport wie Lena Teichert (2009 Deutsche Vizemeisterin Dressur, Junge Reiter und aktuell Dritte in der DM), Michaela Warnke (Kreismeisterin Springen), Hendrik van der Veer (Vizekreismeister Springen), Insa Knust (Vizekreismeisterin Dressur). Und dank galt vor allem auch Margrit Hoge, die noch heute aktiv erfolgreichen Unterricht gibt. Ob Musikreiten oder die Damenstunde, oft auch spaßig als „Kochlöffeltruppe“ bezeichnet, die Stunden sind beliebt und voll.

Nach weiteren Reden und Erinnerungen an alte Zeiten startete die Party in der Vereinshalle mit DJ, Getränken, Essen und Klönschnack.

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