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DINKLAGE Der Heimatverein „Herrlichkeit“ Dinklage um seinen Vorsitzenden Paul Arlinghaus hat den Kulturpreis 2011 der Stadt Dinklage erhalten. Arlinghaus nahm den mit 2500 Euro dotierten Preis aus den Händen von Bürgermeister Heinrich Moormann entgegen. Die Laudatio hielt der Präsident des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland, Hans-Georg Knappik.

Rund 30 Gäste waren zur Verleihung des Kulturpreises in den „Rheinischen Hof“ gekommen. Musikalisch begleitet wurde die Kulturpreisverleihung vom Akkordeon-Ensemble der Jugendmusikschule Romberg unter der Leitung von Johannes Schaubert.

„Dass die Kulturpreis-Jury sich für uns als Heimatverein entschieden hat, ging runter wie Öl“, freute sich Arlinghaus. „Der Kulturpreis ist für uns das I-Tüpfelchen und wird uns starken Auftrieb geben.“ „Insbesondere die Erfolgsgeschichte rund um die Schweger Mühle ist noch nicht zu Ende und wird hoffentlich noch lange weitergehen“, ergänzte der Vorsitzende.

Moormann und Knappik attestierten der Jury eine „kluge Entscheidung“ und hoben den Heimatverein mit seinem engagierten Vorsitzenden an der Spitze als würdigen Preisträger mit beispielhafter Kulturarbeit für die Stadt Dinklage hervor. „Die Förderung von Kultur bringt Orte zum Leuchten“, so Moormann in seiner Ansprache. „Mit seinen engagierten Mitstreitern hat der Heimatverein Leuchtpunkte gesetzt und wird dies sicherlich auch zukünftig tun.“

Heimatvereine seien aus dem kulturellen Leben vor Ort kaum wegzudenken, bemerkte Knappik in seiner Laudatio. „Heimatvereine bewahren kulturelles Erbe und begeistern die Menschen in der Region“, so Knappik weiter. Nicht nur durch den Zusatz „Herrlichkeit“ hebe sich der Dinklager Heimatverein von den anderen Heimatvereinen des Oldenburger Münsterlandes ab, sondern sei seit jeher ein besonders kreativer Verein gewesen, erläuterte Knappik. So habe der Verein über Jahrzehnte „Teamwork im besten Sinne“ geleistet. Knappik nannte dabei unter anderem die verschiedenen Arbeitskreise des Heimatvereins, mit den Familienforschern Walter Wendeln, Martin Glandorf und Franz-Josef Tegenkamp, die Fotogruppe um Josef Dödtmann, die Plattdeutschgruppe mit Elisabeth Middendorf sowie den Eheleuten Franz und Alwine Pölking, aber auch die Redaktion der Heimzeitung „Utkiek“ um Reinhard Arkenberg, den Freundeskreis Schweger Mühle und schlussendlich auch Anneliese Horstkötter die für die Organisation zahlreicher Fahrten verantwortlich zeichnet.

Der Freundeskreis Schweger Mühle setzt sich seit Jahren für den Erhalt der Holländer Windmühle ein. So wurden im vergangenen Jahr rund 4000 Besucher in der Mühle gezählt, die sich unter anderem für die Ausstellung „Vom Korn zum Brot“ interessierten.

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