Paris Mit einem Marktanteil von 80 Prozent hat Android den Smartphone-Markt fest im Griff. Doch Verfechter anderer offener Systeme geben nicht auf. Nach Firefox OS drängt im kommenden Jahr mit Ubuntu ein weiterer Wettbewerber in den Markt.

In dem von Googles Android-Plattform beherrschten Smartphone-Markt will ein weiterer Anbieter mitmischen. Die Erfinder des offenen Betriebssystem Ubuntu haben einen ersten Hersteller gefunden. Das Ubuntu-Smartphone soll 2014 erhältlich sein, sagte der Gründer der Entwicklerfirma Canonical, Mark Shuttleworth, bei der Internet-Konferenz LeWeb in Paris.

Im Sommer hatten die Ubuntu-Enthusiasten bereits in Eigenregie versucht, ein Smartphone mit dem auf Linux basierenden System auf die Beine zu stellen. Die Entwickler wollten für das „Ubuntu Edge“ Geld direkt bei den Nutzern einsammeln. Die Aktion stellte zwar mit fast 13 Millionen Dollar einen Rekord für solche „Crowdfunding“-Projekte auf. Dennoch wurde das Ziel von 32 Millionen Dollar klar verfehlt. Ein kleinerer Maßstab wäre den Initiatoren zufolge nicht wirtschaftlich gewesen.

Die Unterstützer sollten 695 Dollar für ein Telefon zahlen, das nur in Entwürfen existierte. Das Projekt sorgte aber international für Aufsehen, unter anderem nachdem der Finanzdienstleister Bloomberg sich für 80 000 Dollar ein „Unternehmenspaket“ aus 115 Geräten gesichert hatte.

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