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Corona-Fall in Staatskanzlei Hannover
Ministerpräsident Weil muss in Quarantäne

Oldenburg Wenn sich Superlative anbieten, dann in diesen Tagen: Solch eine Krise, wie wir sie gerade in den Anfängen erleben, hat die Bundesrepublik noch nicht erlebt. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, bleiben die Menschen zu Hause – und erzählen in den sozialen Medien, was sie erleben. Wir haben bei Twitter und Instagram nachgeschaut.

#flattenthecurve – so verringern wir die Auswirkungen des Coronavirus

Noch vor zwei Wochen war das, was in diesen Tagen über Millionen Menschen in Deutschland hereinbricht, für die meisten undenkbar: Staatlich verordnet, schließen Schulen und Geschäfte. Staatlich empfohlen, halten sich viele Menschen zu Hause auf, meiden Kontakte zu anderen Menschen und gehen allenfalls zum Arbeiten oder Einkaufen von Lebensmitteln aus dem Haus.

Warum das alles? In sozialen Medien erklären die Menschen das Ziel: #flattenthecurve – also: „Flacht die Kurve ab!“ Um die Kapazitäten des Gesundheitssystems nicht zu sprengen, muss das Virus verlangsamt werden, so fordern es Experten, die Kurve der Infektionen über einen bestimmten Zeitraum also abgeflacht werden.

Um die Wichtigkeit dieses Abflachens zu erläutern, zieht Satiriker Claus von Wagner eine historische Parallele zur Pandemie der Spanischen Grippe vor über 100 Jahren:

Und da nicht jeder einen Internetzugang hat oder täglich soziale oder traditionelle Medien konsumiert, greifen einige Menschen zur Kreide, um die Botschaft unter die Leute zu bringen.

Bei Instagram versucht man derweil, das Gebot der Stunde ebenfalls unters Volk zu bringen, nur halt ein bisschen bildintensiver, mit viel Gefühl und süßen Schriftarten.

Selbst Händewaschen hat bei Instagram wesentlich mehr Glamour als in handelsüblichen Waschbecken.

Wer seinen Job als Fitness Influencer bei Instagram ernst nimmt, reagiert auf die Corona-Situation mit Tipps für den Alltag, wie er sich nun darstellt bzw. in den nächsten Wochen darstellen wird.

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Guten Morgen ihr Lieben 🤗 Hiermit wäre es offiziell: die Gyms haben in Baden-Württemberg bis Mitte Juni zu. Zuerst dachte ich: ook krass! 👀 aber ganz ehrlich? Es gibt aktuell einfach so so viel wichtigeres!! ☝🏻Was sind schon ein paar Wochen ohne Fitnessstudio? 🤷🏼‍♀️ Das bedeutet ja nicht, dass man sich nicht mehr fit halten kann und JA auch mein Fitness Herz blutet dabei etwas!💪🏻 Es gibt 100 andere Möglichkeiten Fit zu bleiben, da braucht es nicht unbedingt ein Fitnessstudio dafür! 😊🔥 Also bitte macht euch keinen Stress deshalb ...aber es ist natürlich auch kein Grund sich nun auf die faule Haut zu legen 🤫😁 Wie mache ich das in nächster Zeit? ▪️Homeworkouts und Outdoorworkouts aller Art! Ich geh gerne laufen, arbeite zu Hause mit Resistent Bändern, Kettle Bells, Ab-Roller, Körpergewichtsübungen usw. Mein Freund und ich haben uns die letzten Tage noch ein paar Kleinigkeiten besorgt, um auch zu Hause effektiv trainieren zu können 💪🏻☺️ ▪️Spaziergänge! Ich bin gerade so viel draußen an der frischen Luft 🙏🏻 allgemein: baut einfach Bewegung in euren Alltag ein! Es gibt so viele Möglichkeiten 🙏🏻 ▪️Ausreichend Eiweiß zuführen (2-2,5g/kg KG) um einen Muskelverlust so gut es geht zu vermeiden. ▪️kein Defizit! Das bezieht sich auch wieder darauf, dass ich muskelverlust vermeiden möchte. Ich esse aktuell also auf Erhalt bzw. nun wieder nach Hunger/Sättigung ohne zu Tracken ☺️. . Ich freu mich nun sogar total auf die Herausforderung etwas neues auszuprobieren!☺️wer macht mit? Heute steht bei mir Oberkörper auf dem Plan!💪🏻☺️. Ich wünsche euch einen tollen Start in den Tag, bleibt gesund und passt auf euch (und alle anderen #verantwortungübernehmen ) auf! #flattenthecurve 🙏🏻❤️. . #fit #fitnessmotivation #corona #style #fashion #ootd #outfitinspiration #abnehmen #abnehmen2020 #fitnessgirl #wrstbhvr #styleinspo #stuttgart #0711 #ernährungsberatung

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Doch nicht jeder unterstützt #flattenthecurve und die damit einhergehenden staatlichen Eingriffe ohne Weiteres. Der Tweet von Comedian Dieter Nuhr vor einer Woche hatte schon da für viel Kritik gesorgt. Mittlerweile, angesichts der exponentiell gewachsenen Zahl Infizierter in Deutschland und weltweit, mag er es auch anders sehen. Am 10. März war die Lage für Nuhr allerdings klar:

Und auch der Journalist und Verleger Jakob Augstein ist ein prominenter Kritiker des von den zahlreichen Regierungen eingeschlagenen Wegs.

#HomeOffice – so arbeitet Deutschland von zu Hause

Spätestens seit Anfang dieser Woche mehren sich die Einträge in sozialen Medien, die Menschen bei der Arbeit in den eigenen vier Wänden zeigen. War das Konzept des Home Office bislang, so scheint es, vor allem für Menschen aus Großstädten interessant, die in technisch orientierten Dienstleistungsbranchen tätig sind, arbeiten nun auch in der Provinz vermehrt Menschen von zu Hause aus.

Die Branche, in der man arbeitet, muss das Arbeiten aus der eigenen Bude allerdings auch hergeben.

Experten mit langjähriger Erfahrung mit dem Heimbüro sind in Zeiten wie diesen, da viele Neulinge noch Orientierung benötigen, Gold wert.

Home Office ist für viele neu. Manche Gewohnheit lässt sich nur schwer aus dem Kopf bekommen.

Bei manchem Kollegen dürften sich die Übertragungsraten allerdings eher im niedrigen Bereich bewegen:

Und wenn die Gegebenheiten zu Hause keine vernünftige Arbeitsfläche hergeben, gilt es kreativ zu sein.

Was für Kolleginnen und Kollegen gilt, gilt im Home Office natürlich auch für die Familienmitglieder.

Manchmal stören auch andere Mitbewohner die Arbeit am Laptop.

Überhaupt – wer mit Kindern unter einem Dach wohnt, die zur Zeit ja weder in die Schule noch in den Kindergarten gehen, hat im Home Office noch ganz andere Herausforderungen zu bewältigen. (Lesen Sie dazu auch den neuesten Eintrag in unserem Vater-Blog „Mann, Kinners“)

Nicht zu unterschätzen: Man kann auch voneinander lernen.

Wann die Phase des vermehrten Arbeitens von Zuhause endet, vermag niemand zu sagen. Und wie wir uns bis dahin verändern, wohl auch nicht. Erste Einschätzungen werden aber schon geteilt.

Und auch das Feierabend-Bier kann in die eigenen vier Wände verlegt werden.

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Übrigens: Auch bei Instagram gibt es Tipps zum Arbeiten im eigenen Wohnzimmer – dort kommt man allerdings oft nicht ohne Möbelkatalog-Gemütlichkeit und einen Link zum Sponsor aus:

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Christian Schwarz Redakteur / Online-Redaktion
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