Berlin (dpa/tmn) - Fünf Jahre lang gab es Updates für das beliebte Linux-Betriebssystem Ubuntu 16.04 LTS. Seit Ende Mai ist mit Ubuntu 18.04 LTS eine neue Version mit Long Term Support (LTS), also Langzeitunterstützung, verfügbar.

Auch für diese hat Entwickler Canonical wieder ein halbes Jahrzehnt lang Aktualisierungen zugesagt. Nutzer der Version 16.04 LTS, die im laufenden Betrieb ganz bequem auf 18.04 LTS wechseln wollen, müssen sich noch bis Ende Juli gedulden. Dann wird ihnen Ihnen das Upgrade automatisch angeboten.

Hintergrund der dreimonatigen Wartezeit ist, dass am 26. Juli mit Ubuntu 18.04.1 ein erstes kleines Update erscheint. Da es sich bei den LTS-Versionen um die jeweils stabilsten Ubuntu-Veröffentlichungen handeln soll, will Canonical so verhindern, dass grobe Fehler - falls vorhanden - überhaupt bei den LTS-Nutzern ankommen.

Eine große, unmittelbar augenfällige Änderung bei Unbuntu 18.04 ist der Wechsel des Desktop-Erscheinungsbildes - vom sogenannten Unity- auf den Gnome-Desktop. Während der Installation von Ubuntu 18.04, das auf dem Linux-Kernel 4.15 aufbaut, wird dem Nutzer zudem neuerdings auch eine Minimalinstallation angeboten. Darin ist nur das nackte Betriebssystem und ein Browser enthalten. Extras wie das Bürosoftwarepaket LibreOffice werden dabei nicht mit aufgespielt.

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