Messenger-Dienste
Kampf gegen "Fake News" - Neuerungen bei Whatsapp

Erst vor kurzem hat Whatsapp die Weiterleitungen überarbeitet. Nun gibt es weitere Neuerungen. Pro Sendevorgang lassen sich Nachrichten nur noch an 20 Empfänger weiterleiten.

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Als Mittel gegen Fake-News begrenzt Whatsapp die pro Sendevorgang weitergeleiteten Nachrichten. Foto: Silas SteinBild: dpa-infocom GmbH
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Berlin (dpa/tmn) - Im Kampf gegen die Verbreitung von bewussten Falschmeldungen hat die Messenger-App Whatsapp ihre Weiterleitungsfunktion überarbeitet.

Statt wie bisher an beliebig viele Kontakte, lassen sich Nachrichten nun mit einem Sendevorgang nur noch an 20 Empfänger gleichzeitig weiterleiten. Das erklärt Whatsapp in einem Blogeintrag. Zuerst hatte der US-Technikblog "Recode" berichtet.

In Indien wird die Funktion sogar auf höchstens fünf Weiterleitungen begrenzt. Auf dem Subkontinent würden mehr Nachrichten, Fotos und Videos geteilt als in jedem anderen Land der Welt, hieß es. In der Vergangenheit hatten über Whatsapp verbreitete gefälschte Nachrichten in Indien mehrere Fälle von Lynchjustiz ausgelöst.

Erst vor kurzem hatte Whatsapp die Weiterleitungen überarbeitet. Seither werden weitergeleitete Nachrichten in dem Chatprogramm für die Empfänger sichtbar als solche gekennzeichnet.

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