Berlon Gute Videospiele brauchen nicht immer komplizierte, hoch detaillierte Grafik, um Zocker auf die Probe zu stellen. Das zeigt das neue Abenteuerspiel „Tunic“ – es bedient sich am Spirit der frühen „The Legend of Zelda“-Spiele.

Neugieriger Fuchs auf Erkundungstrip

Spielerinnen und Spieler übernehmen in „Tunic“ die Rolle eines kleinen Fuchses, der sich in einer von Wäldern und Höhlen geprägten Spielwelt wiederfindet. Da der Fuchs nicht spricht, und alle Schilder mit einer unlesbaren Geheimschrift versehen sind, muss man vieles zunächst auf eigene Faust herausfinden. Vieles wird zu Beginn nicht komplett erklärt – doch gerade das macht das Spiel aus.

Zum Erkunden der Spielwelt ist vor allem Neugierde gefragt. Statt vorgegebener Wege gibt es nur wenige Hinweise, wobei vieles erst mit freischaltbaren Waffen möglich wird. Dabei steht auch eine Vielzahl an Gegnern im Weg, die in schnellen Kämpfen erledigt werden müssen. Vieles, etwa deren Stärken und Schwächen, verraten die Seiten eines Handbuchs, die über die gesamte Spielwelt verstreut sind.

Schwierigkeitsgrad nicht unterschätzen

Obwohl „Tunic“ auf den ersten Blick niedlich wirkt, sollte man den Schwierigkeitsgrad nicht unterschätzen. Die kniffligen Puzzles stellen auch das Hirn erfahrener Zocker auf die Probe, und für die eigenen Tricks der Gegner reicht nicht immer nur ständiges Knöpfedrücken aus. Da der Fuchs bei stärkeren Gegnern nicht viel einstecken kann, muss man häufig auch mal von vorn beginnen.

Gute Kritiken für Reduktion auf das Nötige

Mit seiner geheimnisvollen Welt hat sich „Tunic“ zu einem echten Hit entwickelt. Kritiker beschreiben das Spiel als einen Blick in alte, einfachere Zeiten, das trotz einfacher Grafik vor allem mit dem Gameplay überzeugt. Wer sich auf die Herausforderungen einstellen mag, wird von „Tunic“ begeistert sein.

„Tunic“ ist für PC, Mac und Xbox erhältlich und kostet rund 28 Euro. Dazu ist es auch im Xbox Game Pass enthalten.

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