Berlin Immer mehr Kameras schauen im Alltag in die Gegend. Manche sind privat, andere von Polizei, Bahn oder Behörden installiert worden. Sie alle sorgen dafür, dass der unüberwachte öffentliche Raum immer kleiner wird. Das Projekt Surveillance under Surveillance (Überwachung unter Überwachung) will mit seiner Landkarte der Überwachung zeigen, wo überall Kameras stecken, wo sie hinsehen und um welche Modelle es sich handelt.

Da gibt es fest installierte Kameras mit klarem Überwachungsbereich, schwenkbare Modelle, 360-Grad-Kameras, Innenraumkameras und die Überwachung öffentlicher Plätze. Auch Geräte zum automatischen Scannen von Nummernschildern oder regelmäßig im Einsatz befindliches Wachpersonal sind sichtbar. Nutzer können auch selbst entdeckte Kameras in die Karte eintragen und nähere Informationen dazu angeben.

Im Statistikbereich werden die Daten der Karte übersichtlich dargestellt. Möglich sind zum Beispiel die Anzeige nach Ländern oder ein Zeitstrahl mit der Anzahl der Kameras nach Jahren sortiert. Allen Daten ist natürlich eines gemein: In der Karte ist nur enthalten, was auch eingetragen wurde. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben die Macher nicht.

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