Berlin (dpa/tmn) - Beim ersten bundesweiten Probealarm diesen Donnerstag um 11.00 Uhr sollen unterschiedlichste Warnmöglichkeiten für den Katastrophenfall getestet werden. Dazu zählen nicht nur Sirenen, Durchsagen per Lautsprecher und Hinweise bei einer Vielzahl von Fernseh- und Radiosendern.

Es soll auch Anzeigen auf digitalen Werbetafeln und in Fahrgastinfo-Systemen geben. Ebenso werden digitale Mitteilungen über soziale Medien und Warn-Apps wie Nina, Biwapp oder Katwarn laufen, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erklärt. Abrufen lassen sich amtliche Warnhinweise für ganz Deutschland zudem jederzeit auf der Seite Warnung.bund.de.

Eine besondere Warnfunktion bietet der digitale terrestrische Rundfunkstandard DAB+. Über eine Technologie namens Emergency Warning Functionality (EWF) können Warnungen direkt an DAB+-Radiogeräte gesendet werden, erklärt das Digitalradio-Büro Deutschland.

Im Ausnahmefall könne EWF sogar im Stand-by befindliche Radios einschalten. Die Warntechnologie sei zudem barrierefrei: Zusätzlich zur Sprachdurchsage werden auch mehrsprachige Textinformationen übertragen und in den Displays der Digitalradios angezeigt.

© dpa-infocom, dpa:200909-99-492119/2

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