Oslo (dpa) – Wenige Stunden nach Bekanntgabe eines Hackerangriffs auf das norwegische Parlament sind auch die E-Mail-Konten von 10.000 kommunalen Angestellten angegriffen worden.

Das teilte die Firma Hedmark IKT, die die Datensysteme von sieben Gemeinden im Süden Norwegens betreibt, am späten Dienstagabend mit.

Die Angestellten hätten eine E-Mail von einer vermeintlichen Kollegin bekommen, deren Inhalt einen Virus enthalte. Mehrere Mitarbeiter sollen den Anhang geöffnet haben. Es war aber unklar, wie viele. Der Chef der Firma, Edvard Lysne, sagte der Zeitung "Verdens Gang", dass rund 10.000 Empfänger von dem Angriff betroffen seien.

Am Dienstag war zuvor bekannt geworden, dass die E-Mail-Konten zahlreicher Abgeordneter und Mitarbeiter des Parlaments gehackt wurden. Das Ausmaß des Schadens und wer möglicherweise hinter dem Angriff steckt, waren nicht bekannt. Auch, ob es einen Zusammenhang zu dem Angriff auf die kommunalen Mitarbeiter gibt, war zunächst unklar.

© dpa-infocom, dpa:200902-99-400561/2

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