Hannover (dpa/tmn) - Apple hat die Foto-Straßenansicht in seinem Kartendienst massiv ausgebaut. Nachdem zum Start im April nur München verfügbar war, gefolgt von wenigen weiteren Großstädten und Ballungsräumen, tauchen in Maps nun auch unzählige Städte und sogar kleinste Dörfer auf, berichtet "heise.de".

Nach Einschätzung des Fachportals deckt Apple mit der Look Around (Umsehen) genannten Funktion nun fast ganz Deutschland hat und habe damit sogar Googles Street View überholt, das 2010 startete, nach Datenschutz-Protesten seit 2011 nicht weiter ausgebaut worden ist.

Wer den Streetview-Look will, kann sein Haus pixeln lassen

Apples Fotomaterial für Look Around stammt den Angaben zufolge offenbar vielerorts aus dem Jahr 2020. Gesichter oder Fahrzeugkennzeichen sind standardmäßig verpixelt.

Sollte das einmal nicht der Fall sein oder wollen Eigentümerinnen und Eigentümer auch die Fassaden ihrer Häuser verpixeln lassen, lässt sich in Apple Maps zu jedem Standpunkt der Menüpunkt "Problem melden", erklärt das für Apple zuständige Bayerische Amt für Datenschutzaufsicht auf einer Infoseite zu Look Around.

© dpa-infocom, dpa:220726-99-164170/2

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