Berlin (dpa/tmn) – In-Ohr-Kopfhörer müssen nicht nur gut klingen. Sie sollten auch halten, was ihr Name verspricht: dass sie gut im Ohr sitzen. Käufer dürfen sich deshalb nicht allein auf die technische Ausstattung verlassen, sondern sollten ihre Wunschmodelle unbedingt zu Probe hören und tragen. Das rät die Stiftung Warentest nach einem Vergleich von In-Ohr-Kopfhörern mit Bluetooth ("test"-Ausgabe 4/20).

Nur auf diese Weise lasse sich feststellen, ob ein Modell zu den eigenen Hörgewohnheiten passt und ob der Druck der Stöpsel im Ohr tolerabel ist. Sportler müssten sich beim Probehören zusätzlich bewegen. Denn beim Sport müssen In-Ohr-Kopfhörer nicht nur angenehm, sondern auch sicher sitzen. Das lasse sich aber erst nach einer halben Stunde beurteilen.

Manchmal ist es gut, wenn es hakt

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Grundsätzlich können beim Sport Modelle mit Ohrhaken von Vorteil sein, die das Gerät im Innenohr festhalten. Anderenfalls sind allein die Stöpsel, die den Gehörgang zur Geräuschabschirmung und für optimale Basswiedergabe abdichten, für den Halt verantwortlich.

Will ein In-Ear auf einer Seite partout nicht halten, sollte man es mit Stöpseln in zwei verschiedenen Größen für links und rechts versuchen, raten die Warentester. Ersatz für verlorene oder verschlissene Stöpsel sowie Sondergrößen sind im Handel zu finden.

Gute True-Wireless-In-Ears für 60 Euro

Die besten völlig kabellosen (True Wireless) Bluetooth-In-Ears mit aktiver Geräuschunterdrückung sind laut der Stiftung Warentest der Sony WF-1000XM3 (Gesamtnote 1,8) für rund 200 Euro, gefolgt von Apples Airpods Pro für rund 270 Euro (Note 2,0).

Ohne aktive Geräuschunterdrückung erzielen die True-Wireless-Modelle JBL Reflect Flow für rund 130 Euro und Plantronics Blackbeat Pro 5100 für rund 180 Euro (jeweils Gesamtnote 1,7) gemeinsam das beste Ergebnis. Günstigster guter True-Wireless-In-Ear im Test ist das rund 60 Euro teure Modell Petit des Herstellers Cellular Line (Note 2,1).

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