Düsseldorf (dpa/tmn) - Mit einer Gimbal-Mechanik zur Stabilisierung des Kamerabildes und 5G-Funktechnik hat Vivo sein neues Spitzen-Smartphone X51 5G ausgerüstet. Das Modell gehört zu den ersten Geräten, die die chinesische Marke auch in Deutschland verkauft.

Gimbal ist die englische Bezeichnung für eine kardanische Aufhängung an zwei Drehlagern, bei der der aufgehängte Gegenstand - hier die 48-Megapixel-Hauptkamera - tendenziell immer in der Horizontalen bleibt. Um auch Erschütterungen und schnelle Bewegungen auszugleichen, werden zudem immer Gegenbewegungen errechnet und über elektromagnetische Impulse an die Aufhängung übertragen.

Das soll unscharfen Fotos und verwackelten Videos entgegenwirken. Ein animiertes Kugel-Symbol im Display zeigt an, wenn das Bild instabil wird. Außerdem bietet die lichtstarke (f/1,6) Hauptkamera eine permanente Schärfenachführung sowie einen speziellen Nachtmodus. Ihr steht eine 8-Megapixel-Kamera mit Tele-Objektiv und fünffachem optischem Zoom zur Seite.

Als Display kommt ein 6,56 Zoll großer AMOLED-Bildschirm (2376 mal 1080 Pixel) zum Einsatz, der HDR10+ unterstützt, eine 90-Hertz-Bildwiederholrate bietet und bis zu 1300 Nits hell leuchten können soll. Seine 5G-Fähigkeit verleiht dem Smartphone mit Glasrückseite Qualcomms Snapdragon-Prozessor 756. Der 4315 mAh große Akku lässt sich mit dem 33-Watt-Netzteil schnell aufladen.

Mit 8 Gigabyte (GB) RAM und 256 GB nicht erweiterbarem Speicher kostet das nur in einem silbrig bis bläulich schimmernden Grau erhältliche Vivo X51 5G knapp 800 Euro. Vivo gehört wie Oneplus, Oppo oder Realme zum chinesischen Konzern BBK Electronics.

© dpa-infocom, dpa:201022-99-41356/2

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