DELMENHORST „Eine lebendige Bürgergesellschaft lebt vom Geben und nicht vom Nehmen.“ Diese Worte von Bundespräsident Horst Köhler zitierte am Mittwochabend Bürgermeisterin Swantje Hartmann, um das Engagement von Bürgern zu würdigen, die sich in verschiedenen Bereichen in der Stadt Delmenhorst ehrenamtlich einsetzen.

Auf Einladung der Stadt waren zum Ehrenamtstag 2007 rund 150 Männer und Frauen in die Delmeburg gekommen. Aus deren Reihen wurden schließlich 21 Ehrenamtliche ausgezeichnet. Die Geehrten engagieren sich in Sportvereinen, in der Senioren- oder der Jugendarbeit Sie packen bei Hilfsdiensten mit an, sind in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv oder kümmern sich um das kulturelle Leben. Gemeinsam haben alle, dass sie schon seit vielen Jahren, manchmal sogar seit Jahrzehnten, für das Wohl anderer Menschen aktiv sind.

Groß war schließlich die Überraschung bei vielen Helfern, als von der Bürgermeisterin ihr Name aufgerufen wurde: Die Vereinskameraden hatten sich nicht verplappert, sodass so manch einer nicht wusste, dass er an diesem Abend im Mittelpunkt stehen würde.

Mit einer Urkunde und einer Ehrennadel ausgezeichnet wurden Otto Baumgarten, Gisela und Horst Biesterfeldt, Vera Emmert, Anna-Marie Glander, Karin Grabowsky, Wolfgang Greilich, Horst Harms, Volker Hellrung, Walter Hoffmann, Ursel Jungheit, Inge Krakow, Jürgen Laverenz, Lotti Lindenburger, Rolf Mehnert, Wolfgang Munke, Herbert Pöhner, Dieter Speckels, Manfred Imhoff, Kerstin Laber und Petra Zimolong.

„Ihnen geht es nicht um Verdienst oder Vorteil. Was Sie für unsere Gesellschaft tun, wird nicht im klassischen Sinne entlohnt. Es ist die Dankbarkeit, die Sie von Menschen erhalten, denen Sie etwas Gutes tun“, sagte Hartmann in ihrer Rede. Die Geehrten würden anderen Menschen Wertschätzung entgegen bringen und dafür sorgen, dass Hilfe auch ankommt: „Sie schaffen durch Ihre Arbeit ideelle Werte, die unsere Gesellschaft tragen.“

Als Gastredner bekräftigte Pfarrer Werner Rossow, dass ehrenamtliches Engagement keine Selbstverständlichkeit ist, sondern „viel Zeit, Kraft und Mühe kostet“. Dennoch könne sich nur durch den Einsatz vieler Menschen die Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens wirklich entfalten.

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