Delmenhorst Seit über 30 Jahren zählen sie in Delmenhorst zu den Höhepunkten des Sommers: die Sommerkonzerte in der Stadtkirche. Auch in diesem Jahr wird die beliebte Konzertreihe fortgeführt trotz der immer noch vakanten Stelle des Kantors. Jedoch wird es aufgrund der Vakanz statt der üblichen sieben Konzerte in den Sommerferien nur vier im 14-tägigem Rhythmus geben, die gemeinsam von dem Kirchenmusiker und Musikpädagogen Ralf Mühlbrandt und Stadtkirchen-Pfarrer Thomas Meyer veranstaltet werden. Sie finden jeweils mittwochs, 30. Juli, 13. August, 27. August und 10. September ab 18 Uhr statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Der jahrzehntelange Kantor der Stadtkirche Gerd Hofstadt hatte die Sommerkonzerte kurz nach seinem Amtsantritt (1. April 1976) ins Leben gerufen und seither gestaltet. Doch Ende Mai ging er in den Ruhestand (die NWZ  berichtete). Dass die Sommerkonzertreihe dennoch fortgesetzt wird, lag insbesondere auch an den Bekundungen der Stadtkirchengemeinde, betont Mühlbrandt. Der Gemeindekirchenrat beschloss die Fortführung. „Die Sommerkonzerte sollen die Aufgabe vom zukünftigen Kantor bleiben und werden auch in den nächsten Jahren stattfinden“, sagt Pfarrer Meyer.

Zum Auftakt am 30. Juli werden erstmals der Evangelische Stadtchor unter der Leitung von Reinhard Nehmiz sowie der Posaunenchor des Kirchverbandes unter der Leitung von Holger Heinrich gemeinsam „Sommermusik aus Kehle und Horn“ darbieten. Sie tragen einzeln und zusammen Werke von Hassler, Roblée, Mendelssohn Bartholdy sowie Zeitgenössisches von Wendel und Mühlbrandt vor.

Am 13. August erklingt in der Stadtkirche „Musik des Barock und Frühbarock“ auf Blockflöte, Cembalo und Gambe. Musiklehrerin Ilsa Marie Rappold und die Brüder Salomon und Motel Leeuwarden spielen (singen) u. a. Werke von Caccini, Kapsberger, Albinoni bis Hottetere.

Er folgt am 27. August ein „Liederabend“. Bariton Ralf Mühlbrandt trägt mit Kirchenmusiker Michael Brockmann am Klavier Werke von Erich Wolfgang Korngold, Othmar Schoeck und Richard Strauss vor.

Den Abschluss am 10. September bildet das traditionelle Orgelkonzert der Reihe, das der international erfolgreiche A-Kirchenmusiker und Komponist Andreas Kettmann mit Werken von Bach, Widor, Schumann, Eftestøl und eigenen Stücken gestaltet.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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