Delmenhorst Rappelvoll war es beim Konzert des Rockidols Wolf Maahn in der Delmenhorster Kerem Kulturkneipe am Sonnabend. Die mehr als 120 Besucher warteten dort gespannt auf den Auftritt des Sängers und Schauspielers. Gegen 21.30 Uhr war es dann soweit, die ersten Gitarrenriffs, Rhythmen auf dem Cajón und die einzigartige Stimme des gebürtigen Münchners erklangen.

Mit Liedern der vergangenen 30 Jahre begeisterte er das Publikum. Eine aufwendige Bühnendekoration oder Kostüme sucht man bei Maahn allerdings vergebens. Einzig bei „Kind der Sterne“ setzte er eine dezente Lichtshow ein, die sehr angenehm wirkte.

Wolf Maahn liebt die Einfachheit, besinnt sich auf das Wesentliche – seine Musik. Von Klassikern wie „Rosen im Asphalt“ oder „100 000 Meilen“ ließ er nichts aus. Dem 58-Jährigen gelingen dabei nicht nur die rockigen, sondern auch die leisen, melancholischen Töne. Seit 30 Jahren tourt der Musiker – der seine Zelte mittlerweile in Köln aufgeschlagen hat – durch die Länder und stand bereits mit Legenden wie Bob Dylan und Bob Marley auf der Bühne.

Das urige Ambiente im Kerem erinnere ihn ein wenig an seine ersten Konzerte in den Dorfsälen seiner bayerischen Heimat, sagt Maahn. Dabei gefalle ihm aber vor allem die Hingabe des Delmenhorster Publikums. Maahn gastierte zum ersten Mal in der niedersächsischen Kleinstadt. Die Zuhörer bedankten sich für diese Zeitreise in die Vergangenheit mit viel Beifall.

Christine Henze Volontärin / NWZ-Redaktion
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