Der Schießclub „Wildschützen“ im Delmenhorster Schützenverein von 1847 besteht in diesem Jahr 60 Jahre. Aus diesem Anlass wurde eine Ehrenscheibe, gestiftet von Wilhelm Jünemann, am Clubabend ausgeschossen. Dem vorgegebenen Glücksschuss kam Prof. Gerd Turowski am nächsten, womit er zum Sieger gekürt wurde.   

Gemeinsam mit der Niedersächsischen Sparkassenstiftung veranstaltete die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) einen außergewöhnlichen Konzertabend im Turbinenhaus der Nordwolle in Delmenhorst. Passend zur Spielstätte hatten das Signum saxophone quartet und die Cellistin Tanja Tetzlaff (in Vertretung für die erkrankte Cellistin Harriet Krijgh) für die Niedersächsischen Musiktage ein Konzertprogramm zusammengestellt, das die Beziehungen zwischen Norddeutschland und Südamerika klingend inszenierte.

Sie begaben sich auf eine Reise von Europa nach Südamerika und durchschritten dabei 300 Jahre Musikgeschichte. Werke von Astor Piazzolla und Heitor Villa Lobos nahmen auf die besondere Verbindung der Nordwolle zu Südamerika Bezug: Tangorhythmen und temperamentvolle Melodien, dargeboten auf Instrumenten, die gegensätzlicher kaum sein könnten.

„Wir freuen uns, dass die LzO in diesem Jahr wiederum als Mitveranstalterin der Niedersächsischen Musiktage eine hochkarätige Veranstaltung in Delmenhorst präsentieren konnte“, so Jörg Niemann, LzO-Direktor Privatkunden Wildeshauser Geest-Delmenhorst. „Die Idee, Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen und gleichzeitig hohen künstlerischen Ansprüchen gerecht zu werden, hat sich als voller Erfolg erwiesen.“

Vor 30 Jahren hat die Niedersächsische Sparkassenstiftung die Niedersächsischen Musiktage ins Leben gerufen. Die LzO ist seit 1989 dabei und hat in den vergangenen Jahren fast 90 Konzerte in ihrem Geschäftsgebiet durchgeführt. Die Sparkassen sind die regionalen Dreh- und Angelpunkte für die Kulturarbeit der Stiftung.  

Zwei befreundete Familien sowie Rolf Nordbruch vom Naturschutzbund Delmenhorst haben kürzlich damit begonnen, ihr ehrenamtliches Projekt „Nisthilfen Tiergarten“ umzusetzen. Die alten und beschädigten Nisthilfen werden gegen neue ausgetauscht. Unterstützung bei der Beschaffung der Nistkästen kam von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Delmenhorst. Rolf Nordbruch, der bereits über 500 Nistkästen in Delmenhorst betreut, konnte sein Wissen an die naturinteressierten Familien weitergeben. Bei der Aktion wird darauf geachtet, dass die unterschiedlichsten Vogelarten im Tiergarten ein Zuhause finden können, angefangen von der Meise über Halsband- und Trauerschnäpper, Kleiber etc. bis hin zum Waldkauz. 28 Nisthilfen wurden bereits von den Akteuren angebracht, weitere sollen folgen. Sie wollen damit dem akuten Vogelsterben entgegenwirken, was auch im Tiergarten deutlich zu spüren ist.

Zehn Jahre alt wurde jetzt der Förderverein der Berufsbildenden Schule II Delmenhorst. Der Vorsitzende Uwe Dähne betonte in seiner Eröffnungsrede die gute Entwicklung des Vereins und das Engagement der Mitglieder. Der Schulleiter, Oberstudienrat Ulrich Droste, hatte in seinem Grußwort die große Bedeutung des Vereins für die Kerschensteiner-Schule hervorgehoben. In seinem Beitrag ging Olaf Herms, Kassierer des Fördervereins, darauf ein, dass das berufliche Bildungssystem durch seine Durchlässigkeit jungen Menschen eine Bildungschance bietet.

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