Delmenhorst Pakistan, Polen oder Russland, in vielen Kulturen ist das Fahren auf dem „Drahtesel“ nicht selbstverständlich wie hierzulande. Deshalb lernen bis diesen Freitag zehn Frauen mit Migrationshintergrund das Fahrradfahren.

Die Nachbarschaftsbüros Wollepark und Düsternort des Diakonischen Werks laden Frauen dieses Jahr zum bereits vierten Mal ein, das Radfahren zu erlernen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Bremen unterstützt die Kurse. Insgesamt zehn Tage üben die Frauen, die älteste ist 64 Jahre.

Begonnen haben sie auf einem Roller, anschließend stiegen sie auf Laufräder, bevor sie jetzt auf dem Schulgelände der Parkschule Runden drehen und immer sicherer werden. Natascha Wiemann vom Diakonischen Werk: „Man sieht, wie sich alle freuen, wenn man es geschafft hat, auf einem Rad zu fahren.“

Meike Thomsen vom ADFC erklärt: „Viele möchten das Radfahren jetzt lernen, weil ihre Kinder es können, weil sie Sport machen möchten und weil sie so besser einkaufen können.“ Die Frauen seien flexibler. Außerdem werde die Teilhabe an der Gesellschaft entwickelt. Wiemann bestätigt dies: „Die meisten Frauen werden ständig fahren.“

Nils Raddatz und Johanna Heptner von der Landessparkasse zu Oldenburg übergaben für den Kursus einen Scheck von 900 Euro. Auch Susanne Mittag (Stiftungsrat) beteiligt sich an dem Projekt.


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Christoph Tapke-Jost Redakteur / Newsdesk
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