Delmenhorst Gegen Rechtsextremismus will sich der DGB Stadtverband Delmenhorst stark machen: Am Mittwoch, 17. August, startet er deshalb eine Informationsveranstaltung zur Kommunalwahl in der Markthalle am Rathausplatz. Los geht es um 19 Uhr.

Als Referenten treten dort der freie Journalist Felix M. Steiner und Henning Waldeck auf. Waldeck ist Kenner der rechten Szene in Delmenhorst und wird eine regionale Einordnung geben. Mit an Bord sind auch das Kinder- und Jugendparlament Delmenhorst, das Breite Bündnis gegen Rechts und die DIDF-Jugend.

„Wir halten das Thema für sehr wichtig“, erklärt Oliver Barth, DGB-Gewerkschaftssekretär. „Bei allen Parteien ist das Thema Rechtspopulismus groß. Die Motivation, den Rechtspopulisten eine Stimme zu geben, gibt es in allen Lagern.“ Auch Gewerkschaftsmitglieder seien vor den Populisten nicht gefeit.

„Wir wollen so ein Bekenntnis gegen rassistische Ressentiments ablegen und darstellen, dass beispielsweise das Programm der AfD extrem arbeitnehmerunfreundlich ist“, so Barth.

Unterstützung gibt es unter anderem vom Breiten Bündnis gegen Rechts. „Wir wollen mit Infoständen an die Öffentlichkeit gehen“, erklärt Hartmut Nordbruch vom Bündnis. „Wir wollen einmal die Leuten motivieren zur Wahl zu gehen und sie darüber aufklären, die Finger von den Rechten und Rechtspopulisten zu lassen.“ Zu letzteren gehört für ihn ganz klar die AfD.

Das Kinder- und Jugendparlament will die Jugendlichen in der Stadt aufklären. „Die Rechten bieten immer sehr einfache Lösungen für komplexe Probleme an. Aber die gibt es nicht“, erklärt Marcel Mehrdadi Gargari vom Vorstand des Jugendparlaments. Zur Politik gehöre eben auch immer die Diskussion mit anderen. „Das wollen wir den Jugendlichen klar machen.“

Ebenso müsse man ihnen klarmachen, dass sie selbst auch eine Stimme bei der Kommunalwahl haben, wie der Vorsitzende Ali Pektürk erklärt: „Viele Jugendliche wissen gar nicht, dass sie mit 16 Jahren schon wählen dürfen.“

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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