Delmenhorst Nach einer fraktionsübergreifenden Intervention von Ratsmitgliedern gegen eine Sitzungsvorlage der Verwaltung wird der Bau- und Planungsausschuss in seiner Sitzung an diesem Mittwoch, 16. Januar, nicht über den Antrag der Weimarer Gruppe Saller-Gewerbebau zur Erweiterung des Jute-Centers beraten. Wie Bauausschussvorsitzender Heinrich-Karl Albers mitteilt, soll der Antrag nunmehr auf die Tagesordnung einer gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses mit dem Umweltausschuss am 30. Januar kommen. Was den eigentlichen Konflikt nicht entschärft.

Teile des Rates hatten die Absetzung von der Tagesordnung gefordert, weil eigentlich verabredet gewesen war, über den Antrag der Saller-Gruppe erst nach dem Hertie-Zwangsversteigerungstermin am 5. März zu beraten. Diesem Ziel sind sie nur unwesentlich näher gekommen. „Der Saller-Projektleiter Andreas Voigt will die baldestmögliche Beratung“, begründet Albers den neuen Termin vor der Zwangsversteigerung. Ob sich die Jute-Eigentümerin damit allerdings einen Gefallen tut, bezweifelt der Ausschussvorsitzende.

Voigt hält eine Erweiterung des Centers – wie berichtet – für Innenstadt-unschädlich, glaubt im Gegenteil, dass ein erweitertes Jute-Center mehr Kundschaft auch in die Innenstadt bringe. Das wiederum bezweifelt z.B. Uwe Pias von der Hertie-Investorengruppe. Eine Erweiterung des Jute-Centers sei für die Hertie-Pläne der Todesstoß, meint Pias.

Die Haltung der Stadtverwaltung ist eindeutig: „Der Antrag wird abgelehnt“, heißt es in der fürs Erste abgesetzten Beschlussvorlage.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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